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Nordwestmecklenburg Zahlen und Geschichte
Lokales Nordwestmecklenburg Zahlen und Geschichte
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20:39 19.10.2017

war ursprünglich ein

slawisches Dorf und der Name geht auf das Wort „zurowy“

zurück. Es soll die Bezeichnung für eine besondere Art Heidelbeere gewesen sein.

1303 wird die heutige Gemeinde erstmals als Einzelgut erwähnt. Die Kirche wurde Ende des 14. Jahrhunderts erbaut.

Das ritterschaftliche Landgut kaufte am 14. August 1924 der

Druckereibesitzer und Verleger Wilhelm Girardet (1838-1918) aus Essen (Nordrhein-Westfalen) für eine Million Goldmark. Es blieb bis zur entschädigungslosen Enteignung 1945 im Besitz der Familie.

Wilhelm Girardet leitete eine grundlegende Modernisierung des Betriebs und eine Leistungssteigerung ein, zum Beispiel durch die Stromversorgung, den Bau einer Kanalisation und die

Einrichtung moderner Werkstätten. Das frühere Gutshaus, durch jahrelangen Leerstand eine Ruine, wurde 2002 abgerissen. An

seine Stelle traten ein Rasen-

Rondell und Einfamilienhäuser.

Zurow hat heute 423 Einwohner, die Gemeinde – zu der unter

anderem die Ortsteile Reinstorf und Krassow gehören – zählt

insgesamt 1357 Bürger. Die südöstlich der Hansestadt Wismar

gelegene Gemeinde wird vom Amt Neukloster-Warin verwaltet.

Die Serie

Jede Woche stellen die Lübecker Nachrichten in der Serie ein Dorf

aus dem Landkreis Nordwestmecklenburg vor. Dabei erzählen wir Geschichten von Menschen, die dort leben, von Veränderungen, über die Sorgen der Einwohner, was sich so alles entwickelt hat oder sich noch entwickeln soll. Wotenitz wird im nächsten Teil an der Reihe sein.

LN

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