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Nordwestmecklenburg Zu wenig Hortplätze: Jetzt wird der Kindergarten umgebaut
Lokales Nordwestmecklenburg Zu wenig Hortplätze: Jetzt wird der Kindergarten umgebaut
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20:14 19.04.2016

Zunächst die gute Nachricht: Die Betreuung der zukünftigen Erstklässler in Grevesmühlen scheint vorerst gesichert. Vorrangig die in diesem Jahr gegründete Arbeitsgemeinschaft „Schulentwicklung“, die sich aus Vertretern der Stadt, der Schulen und Eltern zusammensetzt, beschäftigte sich mit dem Mangel an Hortplätzen und suchte fieberhaft nach einer Übergangslösung. Die sei mit einer Umstrukturierung in der Kita „Am Lustgarten“ gefunden, informierte Bauamtsleiter Lars Prahler am Montagabend auf der Stadtvertretersitzung. 44 Erstklässler werden im Haus III (ehemalige Bibliothek) untergebracht. Träger ist die Stadt. Weitere 44 Kinder werden in Klassenräumen der Grundschule „Am Ploggensee“ betreut. Entsprechende Umbaumaßnahmen wird es in den Sommerferien geben. Zum Träger wollte sich Lars Prahler noch nicht äußern.

Die schlechte Nachricht: Um die 44 Hortplätze in der Kita „Am Lustgarten“ neu zu schaffen, werden 17 Kindergartenplätze abgebaut. „Es handelt sich um eine Übergangslösung“, betonte Prahler.

In diesem Zusammenhang wurde noch einmal die Parksituation insbesondere vor der Kita diskutiert. „Es ist zwingend erforderlich, dass gehandelt wird“, erklärte Stefan Baetke (SPD). „Gerade zu den Stoßzeiten herrscht dort ein hohes Verkehrsaufkommen.“ Mit einem gemeinsamen Antrag der SPD- und der CDU-Fraktion wird die Stadtverwaltung beauftragt, realisierbare Lösungen an den Kitas zu finden.

Das soll sowohl für die Einrichtung am Lustgarten gelten, als auch für die in Trägerschaft befindlichen Tagesstätten im Stadtgebiet, hieß es. Für Letztgenannte soll eine Mitwirkungspflicht eingeräumt werden. Die beiden Fraktionen hoffen auf eine Antwort der Verwaltung vor der Sommerpause.

In Brandschutz investiert

Erhebliche Aufwendungen habe die Stadt in der Vergangenheit im Zusammenhang mit dem Brandschutz in öffentlichen Schulgebäuden gehabt, erläuterte Grevesmühlens Bürgermeister Jürgen Ditz (parteilos) und reagierte damit auf die Kritik von Simone Oldenburg (Die Linke). In der Kreistagssitzung am vergangenen Donnerstag merkte sie an, dass im Landkreis die Fristen zur Durchführung von Brandverhütungsschauen in 39 Schulen nicht eingehalten worden seien und verwies auf ein Schreiben an die Landesregierung, in dem auch die beiden Grundschulen in Grevesmühlen aufgeführt waren. „Wir kommen unserer Verantwortung als Schulträger nach“, betonte Jürgen Ditz. Die Brandschutzmaßnahmen an der Grundschule „Fritz Reuter“ seien abgeschlossen, auch an der Grundschule „Am Ploggensee“ sei nachgebessert worden. Nachholebedarf herrscht noch an der Regionalen Schule „Am Wasserturm“. So müssen Rauchschutztüren ausgewechselt und für sechs Klassenräume ein zweiter Rettungsweg geschaffen werden.

Von Jana Franke

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