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Nordwestmecklenburg Zum Lernen von Bayern nach Schwerin
Lokales Nordwestmecklenburg Zum Lernen von Bayern nach Schwerin
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13:52 25.10.2012
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Nordwestmecklenburg

Boltenhagen/Schwerin – Nur ein paar Wolken waren am blauen Himmel zu sehen, als Manuela Glinski (26) mit den anderen Erstsemestern des Schweriner Baltic College an Bord der „MS Lübz“ ging. Die Erstsemester, darunter die 26-Jährige, waren von Hans-Ulrich Getz, Geschäftsführer der Weißen Flotte, zur Rundfahrt auf dem Schweriner See eingeladen worden – eine gute Gelegenheit, die anderen Erstsemester kennenzulernen, findet die 26-Jährige, die für ihr Studium von Bayern nach Boltenhagen gezogen ist.

Anlass für die Fahrt auf dem Schweriner See war der Beginn einer Kooperation der privaten Fachhochschule mit dem traditionsreichen Personenschifffahrtsunternehmen zu dessen 60. Geburtstag, bei der die Studenten die Möglichkeit bekommen sollen, praktische Erfahrungen zu sammeln.

Dass Praxis ein Schwerpunkt am Baltic College ist, war ein Grund dafür, dass sich Manuela Glinski an der privaten Fachhochschule (FH) beworben hat. Als sie eine Zusage bekam, ist sie nach Boltenhagen umgezogen. „Ich habe dort schon oft Urlaub gemacht, da meine Eltern eine Ferienwohnung haben, in der ich jetzt wohne“, erzählt die 26-Jährige, die vorher in Bayern als pharmazeutisch-technische Assistentin (PTA) gearbeitet hat und gebürtig aus Gütersloh in Nordrhein- Westfalen kommt.

Seit Anfang Oktober studiert sie am Baltic College Management, Fachbereich Gesundheitstourismus. „Mich interessiert die Kombination aus Gesundheit und Tourismus, und ich denke, dass es ein Markt ist, der wächst, da die Menschen wieder mehr auf ihre Gesundheit achten und auch investieren“, erzählt die junge Frau. Es habe sie gereizt, noch einmal etwas anderes zu probieren. „Ich möchte studieren, weil ich noch eine Herausforderung suche und nicht bis zur Rente PTA sein wollte.“ Für das Baltic College habe sie sich entschieden, weil die private Hochschule eine gute Kombination aus Theorie und Praxis biete. Dafür ist das Studium aber auch teuer (siehe Kasten). Hier kommt der Studentin ihre Ausbildung zugute: „Um die Studiengebühren zu bezahlen, arbeite ich nebenbei noch in der Sonnenapotheke in Boltenhagen.“

Der Studentin, die morgens mit dem Zug zur Uni fährt, ist es leichtgefallen, sich in ihrem neuen Wohnort einzuleben. „An Boltenhagen gefällt mir besonders das Meer, an dem man sich vom Unistress erholen kann, und die Menschen hier, die sehr offen sind“, sagt die 26-Jährige. Sie habe auch schon Freunde gefunden und könne sich sogar vorstellen, nach dem Studium in Boltenhagen zu bleiben.

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