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Ostholstein 10000 Euro für das Ehrenmal
Lokales Ostholstein 10000 Euro für das Ehrenmal
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22:12 12.06.2017
Vier der neuen Vorstandsmitglieder der Bürgergemeinschaft Eutin (v. l.): Gitta Stender, Christian Burgdorf, Regine Jepp und Karl August Albers. Nicht im Bild ist Jörg Fleischer, der in Abwesenheit gewählt wurde. Quelle: Foto: Lothert
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Eutin

Zwei Neue für den Vorstand der Bürgergemeinschaft Eutin: Gitta Stender und Jörg Fleischer sind bei der Jahresversammlung des 142 Mitglieder zählenden Vereins einstimmig gewählt worden. Zwei Vorstandsmitglieder waren zuvor aus persönlichen Gründen ausgeschieden. Regine Jepp, Christian Burgdorf und Karl August Albers hatten sich zur Wiederwahl des aus fünf gleichberechtigten Mitgliedern bestehenden Vorstandes gestellt. Sie wurden wie die beiden Neuzugänge ohne Gegenstimme in ihren Ämtern bestätigt.

Neben der Neuwahl war der Tätigkeitsberichts des Vereins ein wichtiges Thema in der Landesbibliothek. Regine Jepp freute sich besonders über den großen Erfolg des Eutin-Kalenders 2017. Eines der Themen: 1927 begann die Verbreitung des Kraftfahrzeugs auch in Eutin. Von dem Kalender sind noch einige Exemplare zu erwerben. Zudem drückte Regine Jepp ihr Bedauern darüber aus, das es nicht gelungen sei, das Haus des Gastes als wichtiges Bauwerk der jüngeren Geschichte unter Denkmalschutz zu stellen.

Ein weiteres Thema war der Eutiner Wochenmarkt. Karl August Albers berichtete über den Fotowettbewerb im vergangenen Jahr. Ein Erfolg war auch die Verbesserung der Erreichbarkeit des Wochenmarktes dank eines Hinweisschildes. Der Vorschlag der Bürgergemeinschaft, dem Wochenmarkt den Kulturpreis 2016 zu verleihen, wurde nicht verwirklicht. Man wolle aber dran bleiben. Albers berichtete außerdem von dem Erfolg, dass das Ehrenmal nach der Umgestaltung an seinem historischen Standort verbleibt. Eine notwendige Sanierung wolle der Verein mit 10 000 Euro bezuschussen.

Die Landesgartenschau im vergangenen Jahr beschäftigt den Verein weiter: „Eutin sitzt auf einem Defizit von 3,4 Millionen Euro”, sagte Christian Burgdorf. „Es wäre fatal, wenn die Stadt einen ,Süduferpark‘ pflegen muss, obwohl er von den Eutinern nicht genutzt wird.” Es sei zu hoffen, dass der Küchengarten mit seinen interessanten Anpflanzungen erhalten bleibe. Den Abschluss der Jahresversammlung bildete ein Vortrag von Prof. Dr. Detlev Krank mit dem Titel „Die Lebenserinnerungen des Adam Ernst Rochus von Witzleben – Innenansichten des Hoflebens in Eutin, Plön und Oldenburg“.

gl

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