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Ostholstein 11. Kult(o)urnacht: Brücke für Frieden
Lokales Ostholstein 11. Kult(o)urnacht: Brücke für Frieden
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21:18 31.08.2013
Gutelaunemusik mit karibischem Flair: Die „Charchulla-Twins“ spielten auf dem Rathaus-Innenhof groß auf.

Mit den Gedanken bei den Menschen Ägyptens und Syriens startete die 11. Kult(o)urnacht in Heiligenhafen. Pastorin Elisabeth Caesar eröffnete den Abend mit einem Gebet für den Frieden. Bürgermeister Heiko Müller (parteilos) gestand, dass ihm der Spagat zwischen dem Krieg in Syrien und der Kult(o)urnacht schwer falle. Allerdings sagte er auch: „Kultur kann Menschen einen, kann helfen, einander zu verstehen, kann helfen, einander die Hand zu geben statt aufeinander zu schießen.“ Applaus in der Stadtkirche Heiligenhafen und ein denkwürdiger, nachdenklich stimmender Auftakt eines ansonsten so bunten und schwungvollen Abends.

Weiter ging es mit Kultur-Hopping im Stadtzentrum. 15 Standorte präsentierten die verschiedensten Künste und Kulturgüter. Allein zwischen Stadtkirche und Rathaus passierte binnen wenigen Minuten eine ganze Menge. Denn auf dem Marktplatz sang der Heiligenhafener Shantychor Seemannslieder, präsentierte „Andreli“ seine „Magic Slapstick Comedy“ auf dem Einrad, startete der Schuhputzer seine One-Man-Show, bat die Dame mit „den roten Schuhen“ zum Gratisputzen und erklang bereits von weitem aus dem Rathaus-Innenhof das „Sombrero Duo“, die „Charchulla-Twins“ mit ihren karibischen Klängen.

Wenn das mal nicht ein kultureller Spagat der Extreme ist. Das kann offenbar nur Heiligenhafen. Bürgermeister Müller, der so nachdenklich in den Abend gestartet war, ließ sich anschließend von den „Charchulla-Twins“ wieder aufmuntern. Er ist seit Jahren ein großer Fan dieser optischen „ZZ Top“-Verschnitte. Die ganze Stadt pulsierte an diesem wunderschönen Sommerabend, das spürten die Menschen in jeder Gasse. Heiligenhafen, das war für sechs Stunden gelebte Vielfalt der Kultur.

Zurück in der Stadtkirche schloss die Kult(o)urnacht gegen 24 Uhr mit dem Lied „Der Mond ist aufgegangen“.

„Kultur kann Brücken bauen.“
Heiko Müller

pm

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