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Ostholstein 145 Feuerwehr Eutin: Neubau des Gerätehauses wichtigstes Thema
Lokales Ostholstein 145 Feuerwehr Eutin: Neubau des Gerätehauses wichtigstes Thema
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22:10 27.08.2018
Marc Seidel (Berlin-Hellersdorf), Roland Dörre (Eltville. v. l.) und Martin Rusch (Stadtbergen, 2. v. r.) gratulierten Dietrich Asbach (Mitte) und Jörg Böckenhauer (r.). Quelle: Foto: Dis
Eutin

Am deutlichsten wurde Gemeindewehrführer Heino Kreutzfeldt, der den anwesenden Politikern angesichts der bereits zehn Jahre andauernden Diskussion einen Fünf-Jahres-Plan empfahl, um das angestrebte Ziel endlich erfolgreich umzusetzen. Eutins stellvertretender Bürgermeister Sascha Clasen (CDU) räumte ein, dass es in den vergangenen Jahren „ein sehr spezielles Verhältnis zwischen Kommunalpolitik und Feuerwehr“ gegeben habe. Nach dem Führungswechsel in der Wehr und der Neubesetzung der gemeindlichen Gremien infolge der Kommunalwahl hoffe er auf eine ehrliche, offene und konstruktive Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten.

Auch der neue Vorsitzende des städtischen Bauausschusses Klaus Kibbel (SPD) sprach von Versäumnissen. „Wir haben die Wehr zwar gut ausgestattet, aber es reicht leider nicht.“ Vor allem die Frage nach der Raumausstattung werde jetzt zügig wieder aufgenommen, wobei man grundsätzlich neu denken müsse, kündigte Kibbel an. Zu lange sei eine teure Lösung favorisiert worden, mit der die Feuerwehr selbst nicht einverstanden gewesen sei, erklärte er mit Blick auf die Idee, einen Neubau am Schützenweg zu errichten. „Jetzt ist alles wieder offen.“

Ortswehrführer Dietrich Asbach, der seit einem Jahr an der Spitze der 70 Aktiven steht, hob die große Verantwortung und Belastung hervor, die der ehrenamtliche Dienst mittlerweile für jeden einzelnen Kameraden mit sich bringe. Nicht zuletzt aus diesem Grund falle es allen Wehren immer schwerer, neue Mitglieder zu werben, beschrieb Asbach eine weitere zentrale Zukunftsaufgabe.

Umso mehr freue er sich, dass er mit Josefine Gieser eine Jugendfeuerwehrfrau aus der Jugendabteilung in die aktive Wehr übernehmen und per Diensteid verpflichten könne, sagte der Ortswehrführer.

Außerdem wurde Florian Evers mit großem Zeremoniell zum Oberlöschmeister befördert. Für die humorvollen Einlagen sorgten die Vertreter der Eutiner Partnerwehren Roland Dörre aus dem hessischen Eltville, Martin Rusch aus dem bayrischen Stadtbergen und Marc Seidel aus Berlin-Hellersdorf, die als gute Gäste passend zum Anlass Geschenke mitgebracht hatten.

Abschließend drückten alle drei die Hoffnung aus, das große Jubiläum zum 150-jährigen Bestehen der Eutiner Wehr in fünf Jahren in neuer Umgebung beziehungsweise im Rahmen eines Einweihungsfestes feiern zu können.

dis

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