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Ostholstein 21 000 Euro für Hochwasseropfer
Lokales Ostholstein 21 000 Euro für Hochwasseropfer
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21:20 04.07.2013

Das ist ein stolzer Betrag: Die Kirchengemeinden zwischen Fehmarn und Stockelsdorf und der Kirchenkreis Ostholstein spenden über 21 000 Euro für die vom Hochwasser betroffenen Menschen in Deutschland und seinen Nachbarländern. Wie der Kirchenkreis mitteilte, wird das Geld an die Diakonie Katastrophenhilfe überwiesen.

Allein zwei Gottesdienstkollekten im Juni, zu denen Propst Matthias Wiechmann kurz zuvor aufgerufen habe, hätten über 8000 Euro eingebracht, heißt es in der Pressemitteilung. Gut 3000 Euro seien bei weiteren Spendenaktionen in den Gemeinden zusammengekommen. Zudem habe der Kirchenkreisrat „spontan und einhellig“, so Propst Wiechmann, beschlossen, 10 000 Euro als finanzielle Hilfe aus dem Diakonie-Hilfsfonds des Kirchenkreises bereitzustellen.

„Bis in unsere Nachbarschaft ins Herzogtum Lauenburg hinein sind Tausende Familien von der gewaltigen Flut betroffen, die deren Hab und Gut unbrauchbar macht oder gar ganz fortreißt“, hatte der Propst den 36 Kirchengemeinden zwischen Fehmarn und Stockelsdorf geschrieben. Gefragt seien angesichts dessen „unser aller Mitgefühl und unsere Solidarität durch die Tat“.

Als Beispiele der großen Hilfsbereitschaft nennt der Kirchenkreis St. Petri zu Bosau, wo Musikbegeisterte während der Konzertpause spendeten, und die Kirchengemeinde Neukirchen bei Malente, die ihr Kirchweihfest nutzte, um Geld für die Flutopfer zu sammeln. In Großenbrode wurde beim Konzert eines Shanty-Chores um eine Flutkollekte gebeten, die Kirchengemeinde Neukirchen bei Oldenburg stellte Mittel aus einem Hilfsfonds zur Verfügung, und in Stockelsdorf hatte ein Brautpaar den Wunsch, dass bei seiner Trauung für die von der Flut betroffenen Menschen gesammelt wird.

Propst Wiechmann dankt allen, die zu dieser Hilfsaktion beigetragen haben. Zugleich bittet er darum, durch Kollekten und Spenden auch die Not der Menschen in Indien zu lindern. „In diesen Tagen gilt unser Gedenken besonders auch den Menschen in Indien, die, durch heftigste Monsunregenfälle verursacht, von zerstörerischen Fluten heimgesucht werden. Wer immer kann, trage bitte auch über Kollekten und Spenden zu deren Notlinderung bei.“

LN

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