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24-Stunden-Lauf mit Hanno Höper

Lensahn 24-Stunden-Lauf mit Hanno Höper

Herausforderung im Rahmen des Triple-Ultra-Triathlons – Alter Kadett als Verpflegungsstation.

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Seinen Kadett als außergewöhnliche Verpflegungsstelle hat Hanno Höper am Streckenrand postiert. Er hat auch das Millennium-Quest-Shirt dabei. Innerhalb von 15 Monaten beendete er als einer von nur drei Läufern vier Langstreckenrennen mit einer Gesamtlänge von über 1000 Kilometern.

Quelle: Billhardt

Lensahn. Was vor einem Jahr mit einem Tippspiel begann, ist jetzt ein richtiger Wettbewerb. Beim 24-Stunden-Lauf im Rahmen des Lensahner 26. Triple-Ultra-Triathlons wollen zwei Frauen und drei Männer, darunter Initiator Hanno Höper, so viele Kilometer wie möglich absolvieren.

26. Triple-Ultra-Triathlon und 24-Stunden-Lauf

Heute, 29. Juli, wird der erste Finisher des Triathlons voraussichtlich um 17 Uhr im Ziel erwartet. Der 24-Stunden-Lauf endet für alle um 20 Uhr.

Am Sonntag, 30. Juli, startet um 13.30 Uhr der Kindertriathlon im Waldschwimmbad. Der Triple-Ultra-Triathlon endet um 17 Uhr. Siegerehrung ist um 18.30 Uhr.

Um das Programm der Jubiläumsveranstaltung 2016 zu bereichern, dachte sich der Lensahner Zahnarzt und Ultraläufer Hanno Höper eine besondere Aktion aus. Er will 24 Stunden lang laufen und wer am besten rät, welche Strecke er dabei zurücklegt, bekommt einen von Höper gesponserten Schinken. „Ich nenne ihn deshalb auch den ,Lauf um den Schinken’“, sagt Höper. Den gab es bereits einmal, aber dieses Mal gingen mit ihm weitere vier Teilnehmer gestern Abend um 20 Uhr auf die 1,3 Kilometer lange Rundstrecke.

Während die Ultra-Triathleten seit Freitagmorgen um 7 Uhr bereits das Schwimmen und Radfahren hinter sich gebracht haben und nun auch auf der Laufstrecke sind, bleibt Hanno Höper lieber bei einer Disziplin: „Das ist neben dem Beruf viel zu zeitaufwendig und das Schwimmen ist nicht so meine Sache.“ Die 189,6 Kilometer aus dem Vorjahr schaffe er bis zum Zieleinlauf heute um 20 Uhr wohl nicht.

„Ich habe mir Ende Juni den Fuß direkt vor der Haustür am Kantstein umgeknickt.“ So müsse er wohl etwas langsamer machen und wenn es nicht mehr geht, eine Pause an seinem alten Kadett A, Baujahr 1963, einlegen, der ihm als Verpflegungsstation dient.

Vollgepackt mit Getränken und Energieriegel steht das Fahrzeug am Streckenrand, davor zwei Plastikstühle und ein kleiner Tisch. „Wenn sich einer meiner Mitstreiter dazu setzen und mit mir kurz verschnaufen möchte, habe ich nichts dagegen“, erzählt der Mann für die wirklich langen Distanzen. Zuletzt vor etwa sechs Wochen lief er 320 Kilometer beim „Wibolt“, dem Wiesbaden-Bonn-Lauftrail, überwand 11700 Höhenmeter und benötigte rund 81 Stunden dafür. Zwischendurch habe er mal eine und später noch mal vier Stunden geschlafen.

Insgesamt 116 Läufe ab Marathon-Länge (42,195 Kilometer) hat Hanno Höper seit 2003 bestritten. Jetzt hat er seiner Familie versprochen, kein Rennen mehr zu bestreiten, dass länger als eine Nacht durch geht. „Als nächstes möchte ich 24 Marathons in einem Jahr, also im Schnitt zwei pro Monat, bewältigen.“

Doch in diesen Stunden sollte er in Lensahn irgendwo rund um die Sportanlage anzutreffen sein. „Die Rundenstrecke ist eigentlich ideal, um vielleicht doch mal die 200 Kilometer zu schaffen.“ Sie sei trotz des kleinen Anstiegs am Friedhof nicht zu hügelig und habe nur Pflaster und Asphalt als Untergrund. Sandwege seien zwar angenehmer für die Knochen, würden aber mehr Energie verschlingen.

Aufgrund der Verletzung, dem Trainingsrückstand und der Tatsache, dass er gestern noch bis 16 Uhr in der Praxis arbeiten musste, sieht Hanno Höper sich nicht als Favorit: „Rafael Siems aus Heiligenhafen wird das Rennen rocken, da bin ich mir sicher.“ Allerdings wisse er nicht, was die zwei Frauen – Dianne Schaldach aus Brasilien und Magdalena Dekouska-Jindra aus Österreich – leisten könnten. Ebenfalls noch mit dabei ist der bei der Lensahner Ultra-Triathlon-Gemeinde gut bekannte Janos Hamori aus Ungarn.

 Markus Billhardt

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