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Ostholstein 30 Prozent weniger Treibhausgase bis 2030
Lokales Ostholstein 30 Prozent weniger Treibhausgase bis 2030
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22:49 15.02.2016

Zuvor hatte Thomas Pöhlke vom Büro infas enermetic die wesentlichen Punkte in einer Präsentation verdichtet: Für die sieben Handlungsfelder Organisation, Klimaschutz in der Verwaltung, private Haushalte, Verkehr, Tourismus, Flächenmanagement und Wirtschaft ergibt sich nach entsprechenden Voruntersuchungen ein Gesamtkatalog von 51 Maßnahmen, von denen zunächst 25 Priorität für einen einzustellenden Klimamanager haben sollen. Die Inhalte sind das Ergebnis aus fünf Workshops, in die unterschiedliche lokale Akteure ihre jeweiligen Ansätze einbringen konnten. Entsprechend bescheinigte der Ausschussvorsitzende Jens Johannsen (Grüne) dem „Autoren“ Pöhlke, ein Konzept erarbeitet zu haben, das auf die Erfahrungen „mit Ostholsteiner Problemlagen und Bedürfnissen“ zugeschnitten sei.

Ziele sind unter anderem die Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien weiter zu steigern und mit dem Überschuss-Strom den Anteil der Elektromobilität zu erhöhen, wofür die dazu notwendige Infrastruktur verbessert werden soll. Die Treibhausgasemissionen sollen bis 2030 um 30 Prozent und bis 2050 um 85 Prozent verringert werden.

Bezugsgröße ist dabei der Ausstoß im Jahr 2013. Die Umsetzung des Konzeptes wird zu 65 Prozent gefördert, bewilligt wird dies für drei Jahre, mit der Option einer Verlängerung um weitere zwei Jahre.

Für die Öffentlichkeitsarbeit wird eine Fördersumme von 20 000 Euro zur Verfügung gestellt. Am 18. April soll das Konzept in der Kreisbibliothek vorgestellt werden.  

aj

Anträge: Zudem beriet der Ausschuss über den Antrag der Gemeinde Ahrensbök zu den Lebatzer Kiesgruben. Mehr dazu in unserer Ausgabe von Mittwoch.

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