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Ostholstein 60 Jahre Siedlergemeinschaft Ratekau
Lokales Ostholstein 60 Jahre Siedlergemeinschaft Ratekau
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21:17 05.09.2013

Darbietungen des Pansdorfer Chors, die Ehrung langjähriger Mitglieder und ein gemeinsames Essen gehören zur Jubiläumsveranstaltung der Siedlergemeinschaft Ratekau.

Sie feiert am morgigen Sonnabend, 7. September, ab 11 Uhr in der Cesar-Klein-Schule ihr 60-jähriges Bestehen.

Der heutige erste Vorsitzende Günter Behnke wird in seiner Festrede daran erinnern, dass es an einem Sonntag, am 23. August 1953, war, als sich 22 Siedler im Gasthaus „Fürst Blücher“ mit dem Ziel trafen, eine Siedlergemeinschaft im Deutschen Siedlerbund zu gründen. Zum ersten Vorsitzenden wurde damals Willi Kayser gewählt. Die ersten Siedlungen entstanden 1952 bis 1954 im Preußenweg, im Waldweg und an der Jürgen- Glüe-Koppel. Dabei wurden nach der Fertigstellung der ersten Siedlungshäuser bei vielen Baumängel festgestellt. Deren Beseitigung zog sich über einige Jahre hin. Schon damals gab es die ersten Gartenwettbewerbe, und Sammelbestellungen für die Gärten wurden organisiert. Die Gemeinschaft beteiligte sich an der Verschönerung des Ortes, und auch das gesellige Beisammensein kam nicht zu kurz.

1982 entstand im Ort Ratekau das Neubaugebiet zwischen Westring und Rosenstraße. Viele junge Familien mit Kindern fanden dort eine neue Heimat. Zu der Zeit hatte die Gemeinschaft 82 Mitglieder. Die Amtszeit des ersten Vorsitzenden Willi Kayser endete nach über 28 Jahren. Sein Nachfolger wurde Lothar Schliep.

Zur besseren Information für die Mitglieder wurde im März 1982 erstmals das monatliche Mitteilungsblatt „Der Siedlerbote“ herausgegeben. Zwei Jahre später wurde eine Frauengruppe gegründet, der gegenwärtig 26 Mitglieder angehören. Mit ihrer Unterstützung entstand unter anderem im Jahr 1987 der Ratekau-Kalender.

1983 — nach dem 30-jährigen Bestehen — hatte die Gemeinschaft schon 109 Mitglieder. 1985 wurde die Schießgruppe in der Siedlergemeinschaft Ratekau gegründet. 23 Mitglieder treffen sich einmal im Monat zu den Übungsabenden.

Auch in den folgenden Jahren setzte sich der Aufwärtstrend in der Gemeinschaft fort. Die Mitgliederzahlen stiegen weiter. Im Jahre 2000 wurde das 300. Mitglied begrüßt.Und mit Günter Behnke wurde im Jahre 2004 ein neuer erster Vorsitzender gewählt.

Auch nach 60 Jahren ist die Gemeinschaft weiterhin sehr aktiv. Jährlich wird ein Tagesausflug veranstaltet und regelmäßig werden auch Vorträge mit dem Landesgartenfachberater Thomas Balster angeboten. Hinzu kommen Skat- und Knobelturniere. Wie die Siedlergemeinschaft in ihrer Übersicht über ihre vielfältigen Aktivitäten weiter ausführt, werden auch die Vorgärten ihrer Mitglieder bewertet und prämiert.

Zur Verschönerung des Dorfes wird weiterhin mit der Bepflanzung von Blumenkübeln beigetragen und angeboten werden zudem allgemeine Beratungen rund um das Eigenheim.

Im Jahr 2006 wurde der Siedlerbund umbenannt und fungiert seitdem als „Verband Wohneigentum“. Die Grundsätze und Ziele seien aber die gleichen geblieben, so Vorsitzender Günter Behnke.

Weiterhin ist der Verband Wohneigentum der Fachverband für Hausbesitzer. Zu den Beratungen rund um das Eigenheim gehören Bauberatungen, Energieberatungen, Wohnberatungen und Verbraucherberatungen.

„Der Verband Wohneigentum ist der Lobbyverband der Siedler- und Eigenheimbesitzer. Er ist aber auch ein sozialer Familienverband. Nachbarschaftshilfe, Frauenarbeit, das soziale Miteinander und die menschliche Fürsorge werden großgeschrieben“, so Behnke.

• Im Internet sind Informationen zur Siedlergemeinschaft Ratekau unter www.Siedlergemeinschaft-Ratekau.de zu finden. Die Homepage wird von Uwe Giesler betreut.

Viel Musik und Ehrungen
Das Programm für die Feierstunde aus Anlass des 60-jährigen Bestehens der Siedlergemeinschaft Ratekau beginnt am morgigen Sonnabend, 7. September, um 11 Uhr mit Darbietungen des Pansdorfer Chores. Nach der Begrüßung folgen eine Festrede, diverse Grußworte und weitere musikalische Einlagen. Auch im Anschluss an das gemeinsame Mittagessen, das um 13 Uhr beginnt, gibt es weitere Auftritte des Chores. Außerdem werden langjährige Mitglieder geehrt.

LN

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