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Ostholstein 60 Jahre im Zeichen der Freundschaft
Lokales Ostholstein 60 Jahre im Zeichen der Freundschaft
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22:14 10.09.2016
Neben Blumensträußen an Bürgervorsteherin Anja Evers (links) und Luzia Rohde, die sich seit Jahrzehnten für die Patenschaft engagiert, überreichte Karl-Heinz Menzel auch eine Urkunde. Quelle: Fotos: M. Janke-Hansen

Mit einem Festakt wurde im Alten Rathaus gestern die Jubiläums-Patenschaft zwischen den Gemeinden Timmendorfer Strand, Misdroy und der Stadt Ratzebuhr gewürdigt. Und so sind sie das beste Beispiel dafür, dass bei vielen Patenschaftstreffen gelebt wurde und wird, was die Gründer am 5. August 1980 in der Charta der deutschen Heimatvertriebenen festschrieben: „Wir rufen Völker und Menschen auf, die guten Willens sind, Hand anzulegen ans Werk, damit aus Schuld, Unglück, Leid, Armut und Elend für uns alle der Weg in eine bessere Zukunft gefunden wird.“

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Mit einem Festakt wurde im Alten Rathaus gestern die Jubiläums-Patenschaft zwischen den Gemeinden Timmendorfer Strand, Misdroy und der Stadt Ratzebuhr gewürdigt.

Bürgervorsteherin Anja Evers stellte beim Empfang zum 60. Patenschaftstreffen fest, dass diese Worte so brandaktuell seien und von solch großer Bedeutung, „wie seit langem nicht mehr“.

Im Namen des ersten stellvertretenden Bürgermeisters Rainer Steen dankte sie den ehemaligen Ratzebuhrern und Misdroyern, dass sie sich auf teils weite Reisen begeben hätten, um andere Generationen an ihren Erinnerungen teilhaben zu lassen.

Und von denen gibt es offenbar zahlreiche. So ließ Christel Kaßner (Misdroy) in ihrer Ansprache ein erstes Treffen mit Erbsensuppe, die von der im Ort ansässigen Firma Brandenburg gesponsert worden war ebenso wieder aufleben, wie „wunderschöne Tanzabende“. Sicher kamen beim gemütlichen Beisammensein im Niendorfer Hotel „Mein Strandhaus/Friedrichsruh“ am Abend noch etliche dazu. Erinnert wurde auch an den langjährigen Vorsitzenden der Ratzebuhrer, Dr. Siegfried Raddatz, sowie an Timmendorfs verstorbenen Bürgermeister Volker Popp, der „immer ein offenes Ohr“ für die Anliegen der Vertriebenen gehabt habe.

Das Jubiläumstreffen endet am heutigen Sonntag mit einem Gottesdienst in der Waldkirche (10 Uhr) und anschließender Kranzniederlegung am Ehrenmal.

jhw

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