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Ostholstein 7000 Euro für die Ostholsteiner Tafeln
Lokales Ostholstein 7000 Euro für die Ostholsteiner Tafeln
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21:01 07.12.2017
Monika Gertenbach und Reinhard Brüser (rechts) zeigen Jens Teichert (Bürgerstiftung) und Gesine Strohmeyer (ZVO) die Eutiner Tafel. Quelle: Foto: Bücker
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Eutin

Eine Menschentraube wartet im Hof der Eutiner Tafel, als der Lastwagen vor den Eingang rollt. Es ist an diesem Tag bereits die dritte Fuhre, sie kommt von einem Lebensmittelgeschäft aus Malente. Bananen, Salat, Paprika, Brot – Lebensmittel für den täglichen Bedarf teilen die Tafelhelfer an bedürftige Menschen aus. „Wer sich anmeldet, den unterstützt die Tafel aber nur einmal die Woche“, sagt Monika Gertenbach. Sie gründete den Eutiner Standort vor 21 Jahren mit.

900 Personen nutzen das Angebot inzwischen, kommen zu einem fest vereinbarten Termin vorbei. „Wir denken, dass es noch wesentlich mehr Menschen in Eutin gibt, die einen Anspruch auf Unterstützung haben“, sagt Helfer Reinhard Brüser. „Viele haben eine hohe Schamschwelle.“ Es sind Arbeitslose, Auszubildende, Rentner und Geflüchtete, die Lebensmittel bei ihm und 70 weiteren Helfern abholen. Die Essensrationen teilen sie auf ehrenamtlicher Basis aus.

Damit das Angebot funktioniert, ist die Hilfsorganisation auf Lebensmittelspenden angewiesen. Sie selbst darf keine Waren einkaufen. Aber auch Geldbeträge sind wichtig. „Wir benötigen im Jahr 35

000 Euro für Miete, Kühlraum, Fahrzeuge und die Versicherung“, sagt Brüser. 1000 Euro erhalten die Eutiner von der Bürger-Stiftung und dem Zweckverband Ostholstein (ZVO). Auch die weiteren sechs Tafeln in Ostholstein bekommen je 1000 Euro. „Jeder gibt, was er kann“, sagt Gertenbach. Das sei das Motto der Tafel. Auch Privatpersonen können Lebensmittel und Geldspenden bei der Tafel abgeben.

„Wichtig ist nur, dass die Produkte nicht gekühlt werden müssen und gut verpackt sind“, sagt die Tafelmitarbeiterin.

sbu

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