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Ostholstein 8134 Heiligenhafener zur Bürgermeister-Wahl aufgerufen
Lokales Ostholstein 8134 Heiligenhafener zur Bürgermeister-Wahl aufgerufen
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21:36 18.02.2016
Ellen Schülke.

8134 Wahlberechtigte sind in Heiligenhafen aufgerufen, am kommenden Sonntag, 21. Februar, ihre Stimme bei der Bürgermeisterwahl abzugeben. Fünf Kandidaten treten an: Heiko Müller (parteilos), Gottfried Grönwald (BfH), Georg Rehse (CDU, tritt aber solo an), Ellen Schülke (parteilos, aber SPD-unterstützt) und Niclas Boldt (parteilos). Sollte einer der Kandidaten im ersten Wahlgang 50 Prozent plus eine Stimme — also die absolute Mehrheit — auf sich vereinen, ist die Wahl entschieden. Gelingt dies keinem aus dem Quintett, kommt es am Sonntag, 6. März, zur Stichwahl. Das wäre dann der vierte Gang zur Urne binnen kurzer Zeit, denn erst im Sommer 2015 gab es zwei Bürgerentscheide.

„Wahlpropaganda am Rathaus ist untersagt.“

Kuno Brandt,

Wahlleiter

Jeder Wahlberechtigte hat eine schriftliche Aufforderung nebst Nennung des Wahllokals von der Stadt erhalten. In Heiligenhafen gibt es derer fünf. Dies sind: Rathaus, Theodor- Storm- Schule, Warderschule, Autokraft und Feuerwehrgerätehaus. Abgegeben werden können die Stimmen von 8 bis 18 Uhr. Bisher haben 600 Bürger ihr Wahlrecht per Brief wahrgenommen — deutlich weniger als bei der letzten Wahl (900).

Wahlleiter Kuno Brandt von der Stadt Heiligenhafen erklärt: „Wir erwarten das Ergebnis bis circa 19 Uhr.“ Im Sitzungssaal des Rathauses wird für die Präsentation der Wahlergebnisse aus den fünf Wahlbezirken extra ein Beamer aufgestellt, so dass die Bürger sich auch hier informieren können. Ein Wunsch eint dabei die fünf Kandidaten: eine hohe Wahlbeteiligung.

Die LN werden den Verlauf des Abends wie auch schon die Kandidatenpräsentation in der Großsporthalle mit einem Liveticker im Internet begleiten, das Wahlergebnis erläutern sowie Stimmen und Stimmungen einfangen.

Es steht ein spannender Wahlsonntag bevor. Einer, an dem es bestimmte Regeln einzuhalten gilt. „Im Wahlraum, im und am Gebäude darf keine Beeinflussung des Wählers stattfinden“, sagt Brandt. Er nennt dies unzulässige Wahlpropaganda. Gemeint seien Wort, Ton, Bild oder Unterschriftensammlungen. Hier zu beachten: In Deutschland gibt es eine sogenannte Bannmeile (ursprünglich zum Schutz eines Parlamentes). Der Umfang ist nicht gesetzlich bestimmt, sondern wird durch lokale Verordnungen auf einen Bereich von in der Regel zehn bis 50 Metern festgelegt.

Kuno Brandt erklärt: „Daran halten auch wir uns. Die Plakate auf dem Markt etwa, wie die von Ellen Schülke oder das von Heiko Müller, sind weit genug entfernt vom Rathaus, sind also nicht betroffen.“

Auch bei den vier übrigen Wahllokalen werde darauf geachtet.

• Liveticker:

 www.LN-online.de (Sonntag, ab 17 Uhr, Lokales Ostholstein)

Peter Mantik

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