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Ostholstein A-ja Resort in Grömitz: Komfort ohne überflüssigen Luxus
Lokales Ostholstein A-ja Resort in Grömitz: Komfort ohne überflüssigen Luxus
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22:00 23.09.2013
Die Bagger bereiten derzeit den Grund für die Errichtung der 22 Millionen teuren Hotelanlage in Grömitz' neuer Mitte. Quelle: Sebastian Rosenkötter

Die Bagger wühlen sich bereits durch den Untergrund, Kräne stehen für den Aufbau des neuen A-ja Resorts in Grömitz in Position. Während der Einwohnerversammlung in der Grömitzer Strandhalle nahm Holger Hutmacher, Geschäftsführender Gesellschafter der A-ja Resort und Hotel GmbH, die Grömitzer auf einen virtuellen Rundgang mit.

Das 22 Millionen Euro teure Objekt der Deutschen Immobilien AG mit seinen 220 Zimmern und 400 Betten werde dem Gast „viel Komfort, aber keinen überflüssigen Luxus“ anbieten, versprach Hutmacher. In den 23,5 Quadratmeter großen Zimmern in 1-a-Strandlage können sich die Gäste mit „modularen Buchungen“ den Komfortgrad ihres Feriendomizils selbst bestimmen. Das Konzept sehe demnach vor, dass auf einen einheitlichen Grundpreis diverse Zusatzleistungen hinzugebucht werden können.

Kosmetik, Massage und andere Wellnessbehandlungen und -produkte sollen in dem im Hotel integrierten „Nivea-Haus“ ganzjährig nicht nur Hotelgästen, sondern allgemein der Öffentlichkeit zugänglich sein. Gleiches gelte auch für Einzelhandelsläden im Erdgeschoss sowie für das Restaurant in der obersten Etage des Restaurants, das Hutmacher als „Filetstück“ bezeichnete. Ein Jahr lang, so Hutmacher, habe man in einer Studie die Essgewohnheiten und die Lieblingsessen von 20 000 Personen analysiert.

Das vorgestellte Ergebnis sorgte dann in der Strandhalle schon für ein paar Lacher: Platz eins belegt demnach das Wienerschnitzel, dicht gefolgt vom Jäger- und dem Zigeunerschnitzel. Auf eine gute bürgerliche Kost können sich somit die Besucher des A-ja Restaurants einstellen.

Auf Balkone habe man bei der Konstruktion des Gebäudes ganz bewusst verzichtet. Hutmacher: „Bei schönem Wetter gehen die Gäste hoffentlich an den Strand und nicht auf den Balkon.“ Balkone hätten zudem den Lichteinfall in den Zimmern verringert.

Die überschaubare Größe der Zimmer stimmte einige Einwohner dann aber doch nachdenklich. Ob denn das Konzept des bestehenden A-ja Resorts bisher aufgegangen sei, wollte ein Anwohner wissen. „Wir liegen weit oberhalb unseres Planes und das, obwohl wir schon großzügig kalkuliert haben“, hielt Hutmacher Befürchtungen über eine fehlende Auslastung entgegen. Das Konzept sei in Warnemünde bisher voll aufgegangen. „Unsere Vorstellungen wurden dort weit übertroffen.“

Alle Zimmer würden barrierefrei gebaut, versicherte der Geschäftsführer auf entsprechende Nachfrage. Auch auf die Frage, woher die Mitarbeiter für den Hotelbetrieb rekrutiert würden, hatte er eine Antwort: „Wir werden natürlich auch versuchen, Arbeitskräfte in der Umgebung anzuwerben.“ Für Mitarbeiter, die ihren Wohnsitz nicht oder noch nicht in Grömitz hätten, sei geplant, Personalunterkünfte in unmittelbarer Nähe zum Hotel zu schaffen.

Auch die Parkplatzfrage beschäftigte die Grömitzer. Hutmacher zufolge sollen im Innenhof des Hotels 31 überdachte Parkplätze entstehen. Weitere 100 Stellflächen sind dann im Bereich des jetzigen Großraumparkplatzes vorgesehen.

„In Warnemünde wurden unsere Vorstellung für das A-ja Resort weit übertroffen. Auch für Grömitz rechnen wir mit einer guten Auslastung.“
Holger Hutmacher, A-ja Resort

Thomas Klatt

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