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Ostholstein Ärger über Hundehaufen im Eutiner Seepark
Lokales Ostholstein Ärger über Hundehaufen im Eutiner Seepark
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19:37 11.10.2017
Am Schild vorbei, das Verbot ignoriert. So wie dieser Hundehalter machen es viele: Der Hund läuft ohne Leine durch den Seepark. Quelle: Foto: Benthien
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Eutin

Gröön-Mann Hanno Hecht brachte das unappetitliche Thema im jüngsten Stadtentwicklungsausschuss zur Sprache und berichtete, dass die freiwilligen Helfer beim Grubbern und Jäten immer wieder auf Hundekot stießen. „Das ist eine Zumutung“, gab ihm nicht nur Gabriele Appel (SPD) Recht.

Jürgen Bröker-Wolf, Vorsitzender der Gröön-Lüüd, sieht die Stadt in der Pflicht: „Sie muss sich was überlegen.“ Hunde dürften im Stadtgebiet grundsätzlich nicht unangeleint laufen. Diese Regelung ist auch in der Parkordnung für den Seepark explizit festgehalten, die Tiere dürfen ebenso nicht auf die Spielflächen. Eine entsprechende Beschilderung im Seepark zeigt das an.

In den städtischen Gremien hat zum Jahreswechsel 2016/2017 bei der Diskussion über die Parkordnung Einverständnis geherrscht, dass langfristig zur Durchsetzung der Regeln auch eine Kontrolle erforderlich sei. Dafür fehle jedoch Personal, verlautete im vergangenen Stadtentwicklungsausschuss.

Über eine stadtnahe Hundeauslauffläche hätte längst beraten worden sollen. „Da mache ich der Stadt auch einen Vorwurf, dass sie diese noch nicht ausgewiesen hat“, sagt Bröker-Wulf. Er schlägt dafür eine Fläche links des Spazierweges von der Schwimmhalle zum Kuhbergsredder, auf dem sogenannten Gold- und Silberland, vor.

Die Gröön-Lüüd wollten nicht die Seepark-Sheriffs sein, versichert Jürgen Bröker-Wulf. Es sei für die Ehrenamtler auch überwiegend unerfreulich, Hundebesitzer anzusprechen, sie mögen ihren Liebling doch bitte an die Leine nehmen. „Es gibt Intensivtäter, die sind einfach unbelehrbar und sagen, das interessiert mich überhaupt nicht. Andere kommen mit den unglaublichsten Ausreden wie ,Ach, es gibt ein Schild? Dort, wo ich in den Park gekommen bin, steht gar keins.’“ Der Vorsitzende der Gröön-Lüüd wünscht sich, dass die Stadt alle Hundebesitzer in der Stadt anschreibt und ihnen ausdrücklich mitteilt, dass das Freilaufen der Tiere im Park untersagt ist. „Manche wissen das offenbar immer noch nicht.“ Auch Kontrollen mahnt er an.

Die Einhaltung des Leinenzwangs werde durch das Ordnungsamt – im Rahmen weiterer Aufgaben im Außendienst, so wie es sich durch die Verkehrsüberwachung vereinbaren ließe – kontrolliert, erklärt Stadtsprecherin Kerstin Stein-Schmidt auf Anfrage. Die Stadt appelliere an die Eigenverantwortung jedes Halters, die Hinterlassenschaften ihres Hundes zu entsorgen und die dafür bereitgehaltenen Beutel zu nutzen. „Zu Hundeauslaufflächen gibt es aktuell nichts Neues. Allerdings bieten ja Stadt und Umland reichlich Grün und Flächen“, sagt Kerstin Stein-Schmidt.

ben

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