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Ostholstein Ärger um die Gelben Säcke
Lokales Ostholstein Ärger um die Gelben Säcke
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20:12 02.08.2017
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Burg a. F

Der Zustand wurde schon oft bemängelt, gleichwohl steht die Stadtverwaltung Fehmarn dem Problem immer noch relativ ratlos gegenüber: Alle 14 Tage werden wie überall im Kreis durch den Zweckverband Ostholstein die Gelben Säcke mit dem Plastikabfall abgeholt. Besonders in der Geschäftswelt in der Burger Innenstadt hat sich eingebürgert, dass die Säcke bereits am Vorabend des betreffenden Dienstags an den Straßenrand gestellt werden, in der Regel auch große Mengen von Styropor- und anderen Plastikverpackungen sowie Unmengen leerer Kartons. Wind und Wetter und nicht zuletzt auch die Möwen auf der Suche nach etwas Fressbarem richten dann in der Nacht und in den frühen Morgenstunden oftmals ein Chaos an: Die Stapel werden auseinandergerissen, die Säcke zerfetzt, sodass Gehwege und Straßen besonders in der geschäftsreichen Gegend am Markt und in der Breiten Straße stark verunreinigt werden. In der Sitzung des Hauptausschusses der Stadt legte die CDU-Fraktion jetzt den Antrag vor, die städtische Satzung dahingehend zu ändern, dass die Gewerbetreibenden verpflichtet werden, für die Gelben Säcke die sogenannte Komforttonne des ZVO vorzuhalten. Auch diese Lösung berge jedoch noch Schwierigkeiten, gab Bürgermeister Jörg Weber (SPD) zu bedenken, denn mit einer Tonne würden die Geschäfte wegen der Menge des Plastikmülls sicher nicht auskommen. Das Thema soll aber weiter verfolgt und erörtert werden.

mk

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