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Ostholstein AfD will über Parteiprogramm zum Jahresende beraten
Lokales Ostholstein AfD will über Parteiprogramm zum Jahresende beraten
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22:15 20.09.2013
Sven Schmidt (40). Quelle: Foto: hfr

Sven Schmidt (40) aus dem Scharbeutzer Ortsteil Klingberg wollte eigentlich nie politisch aktiv werden. Dazu sei er als Direktor eines großen Lebensmittelkonzerns einfach beruflich zu eingespannt. Die wirtschaftliche Entwicklung in der Eurokrise habe ihn dann jedoch bewogen, sich zu engagieren. Seine politische Heimat: die Alternative für Deutschland, kurz AfD. Der öffentliche Bereich müsse viel mehr wie ein Unternehmen betrachtet werden, fordert Schmidt. So habe Deutschland genug Geld, „es wird aber vielfach falsch eingesetzt“, sagt Schmidt, der die AfD nach eigenen Angaben in Schleswig-Holstein und auf Bundesebene mitgegründet hat. Für die AfD spricht aus seiner Sicht der Sachverstand seiner Mitglieder. „Wissenschaftlicher Sachverstand ist bei der AfD gepaart mit unternehmerischem Sachverstand“, sagt Schmidt. Außerdem würden sich die Mitglieder nicht engagieren, um sich profilieren. „Die Leute bei uns sind eigentlich satt, sehen aber gewaltige Probleme auf Deutschland zurollen“, so der Direktkandidat, der selbst nicht auf der Landesliste steht.

Defizite habe die AfD allerdings noch bei ihrem Programm, räumt Schmidt offen ein. „Zu vielen Themen haben wir uns programmatisch noch nicht gefunden“, sagt Schmidt. Dazu gehöre auch der Bereich Beltquerung und Schienenanbindung. Ende des Jahres sei allerdings eine Veranstaltung auf Landesebene geplant. Auf der soll dann auch ein Parteiprogramm besprochen werden.

LN

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