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Ostholstein Ahrensbök: 1,3 Millionen für Kanalisation
Lokales Ostholstein Ahrensbök: 1,3 Millionen für Kanalisation
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20:15 21.10.2013
Ahrensbök

1,3 Millionen Euro hat Schleswig-Holsteins Innenminister Andreas Breitner (SPD) gestern in Ahrensbök vorbeigebracht — allerdings nicht als Geschenk, sondern als zinsgünstiges Darlehen aus dem Kommunalen Investitionsfonds. Mit dem Geld sollen die neuen Kanalisationen in den Dorfschaften Gießelrade und Tankenrade finanziert werden, erklärte Ahrensböks Bürgermeister Andreas Zimmermann (parteilos). Die Darlehen werden mit 1,85 Prozent verzinst und seien damit um ein knappes Prozent günstiger als ein „normaler“ Kredit, so Zimmermann.

Über die Abwasser-Problematik in Gießelrade, Tankenrade und Havekost war lange debattiert worden. Die Dorfvorstände hatten sich schließlich mit ihrer Forderung nach modernen Hauskläranlagen durchgesetzt, die Gemeinde will Regenrückhaltebecken und teilweise neue Kanäle bauen. Eigentlich sollte mit den Arbeiten bereits im April dieses Jahres begonnen werden, es hat laut Zimmermann aber „zeitliche Verzögerungen“ gegeben. Deshalb werde mit dem Bau vermutlich erst nach dem Winter angefangen.

Die Gesamtkosten für die Maßnahmen in Gießelrade und Tankenrade liegen laut Gemeinde bei etwas mehr als 2,1 Millionen Euro. In Gießelrade investiert Ahrensbök 632 500 Euro in den Neubau von 1,4 Kilometern Regen- und Schmutzwasserkanälen sowie in fünf Regenklärbecken. Dort werden 61 Häuser an die öffentliche Kanalisation angeschlossen. In Tankenrade werden für 654 800 Euro insgesamt 1,7 Kilometer Kanäle und zwei Regenklärbecken gebaut, angeschlossen werden 51 Häuser. Einen Teil der Kosten müssen die Grundstückseigentümer über Ausbaubeiträge selbst tragen. Diese Kosten lägen zwar im Mittel „rein rechnerisch“ bei etwa 7500 Euro pro Grundstück. „Aber für kleinere Grundstücke fallen weniger und für größere Grundstücke eben mehr Kosten an“, sagt der Bürgermeister.

Für Havekost (40 Grundstücke) wurde ein Abwasserkonzept entwickelt, das eine zentrale Entwässerung mit einer nachgeschalteten Klärteichanlage vorsieht. Die Kosten waren Anfang dieses Jahres mit 569 000 Euro veranschlagt worden. Weitere Einzelheiten sollen jetzt mit Fachgruppen aus den Dorfschaften geklärt werden, kündigt Zimmermann an. latz

LN

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