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Ostholstein Viel Geld für neue Straßenlampen
Lokales Ostholstein Viel Geld für neue Straßenlampen
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17:29 28.11.2018
Ahrensbök plant, die Straßenbeleuchtung auf LED umzustellen. Dann werden auch die veralteten Peitschenleuchten an der Lindenstraße ersetzt. Quelle: Peyronnet
Ahrensbök

Die Gemeinde Ahrensbök investiert und erhöht die Steuern. Ein bisschen gestrichen wird auch, etwa bei den Zuschüssen für die Vereine. Dennoch bleibt ein Defizit von 14 800 Euro im Verwaltungshaushalt für das Jahr 2019. Mit diesen Zahlen hat sich der Hauptausschuss der Gemeinde am Dienstag beschäftigt.

Die Ahrensböker müssen künftig mehr Grundsteuer – A steigt von 320 auf 350 Prozentpunkte, B von 340 auf 370 – zahlen. Erhöht werden soll auch die Gewerbesteuer auf 370 Prozentpunkte, ebenso wie die Hundesteuer. Sie steigt von 78 auf 90 Euro für den ersten Hund und von 108 auf 120 Euro für den zweiten Hund. Gefahrhundehalter zahlen künftig 1080 statt wie bisher 1029 Euro. Als Gegenleistung bekommen die Ahrensböker irgendwann eine Straßenbeleuchtung, die sie sich selbst nach Bedarf einschalten können. Stichwort Smartcity.

Das dauere aber noch ein bisschen, erläutert Bürgermeister Andreas Zimmermann (parteilos). Mit der Erneuerung der Straßenbeleuchtung und der Umstellung auf LED sollen aber bereits die Voraussetzungen dafür geschaffen werden. „Die Leuchten sollen 20 Jahre und länger halten.“ Sie sind so gestaltet, dass sie später aufgerüstet werden können. Dann ist es möglich, dass sich jemand für den Weg zur Arbeit per App die Straßenlampen anknipst. Die neuen LED-Lampen sollen zunächst in Schwochel und Holstendorf installiert werden. Für die Umrüstung aller Lampen sind im kommenden Haushalt 365 200 Euro eingeplant.

129 800 Euro werden in die Arnesbokenschule investiert, unter anderem für neue Heizungsleitungen und für bessere Toiletten. 75 000 Euro fließen in die Schulhofgestaltung. Die neue Zufahrt zur Grundschule und ein Parkplatz fielen dem Rotstift zum Opfer. Die Feuerwehr Ahrensbök bekommt zwei neue Fahrzeuge, dafür sind 455 600 Euro veranschlagt. Größte Posten im Verwaltungshaushalt sind mit 3,2 Millionen Euro die Kreisumlage und mit knapp mehr als drei Millionen Euro die Personalkosten.

Susanne Peyronnet

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