Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Ostholstein Aktion gegen das Katzenelend
Lokales Ostholstein Aktion gegen das Katzenelend
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:10 20.10.2017
Ostholstein

Kommunen, Land, Tierschutzverbände und Tierärzteschaft rufen wieder gemeinsam dazu auf, wilde Katzen kastrieren zu lassen. Ziel des Projekts ist es, die unkontrollierte Vermehrung einzudämmen.

Letztere verschärft nach Angaben von Fachleuten das Katzenelend immer weiter. Freilebende Katzen litten häufig unter Parasiten, chronischen Infektionen oder starkem Hunger.

In den vergangenen drei Jahren wurden im Rahmen der Aktion bereits insgesamt gut 10000 Tiere operiert. Die behandelnden Tierärzte verzichten auf einen Teil ihres Honorars, um die Aktion zu unterstützen. Die Stadt Oldenburg will künftig auch eigene Haushaltsmittel bereitstellen, um das Projekt fortzuführen; einige weitere Kommunen denken ebenfalls über einen solchen Schritt nach (die LN berichteten).

Auf die Landesmittel kann jeder zugreifen, der eine freilebende Katze gefangen hat und sie zu einem Tierarzt bringt. In den Praxen liegen entsprechende Formulare bereit. Nach der Kastration sollen die Tiere wieder an ihrem Fundort ausgesetzt werden.

Weitere Infos zur Aktion gibt es im Internet unter www.gegenkatzenelend.schleswig-holstein.de.

LN

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Ein Verletzter wurde ins Krankenhaus gebracht.

20.10.2017

Gleich bei der Premiere des Baltic Film Art Festival bewies die Jury einen guten Riecher: So hatte sie in Neustadt den ersten Preis der Kategorie „Mensch zu Mensch“ ...

20.10.2017

Ein stiefmütterliches Dasein fristet der Park hinter dem Senator-Thomsen-Haus. „Der Urlauber nimmt ihn gar nicht wahr“, beklagt Architekt Jan Peter Ehlers. Für den Verein „Attraktive Burger Altstadt“ (ABA) hat er eine Vision entwickelt, um die Anlage zum Kultur-Hotspot aufzuwerten.

20.10.2017