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Ostholstein Aldi baut in Ahrensbök neu
Lokales Ostholstein Aldi baut in Ahrensbök neu
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10:45 17.05.2018
Der Aldi-Markt in Ahrensbök wird abgerissen und neu gebaut. Quelle: Susanne Peyronnet
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Ahrensbök

Die Kommunalpolitiker fassten den Aufstellungsbeschluss für die Änderung und Ergänzung des Bebauungsplanes. Das Planverfahren wird insgesamt etwa ein Jahr dauern, erläuterte Felix Gödecke, Leiter Immobilien und Expansion bei Aldi-Nord. Er stellte dem Ausschuss die Pläne vor.

Ahrensbök soll nicht nur den modernsten Aldi-Markt weit und breit bekommen, noch moderner als die vergleichbaren Märkte in Bad Schwartau-Cleverbrück und Plön. Der Markt soll auch gedreht – Eingang in Richtung Sky – und angehoben werden. Mit Blick auf Sky und Rossmann sagte Gödecke: „Wir würden das alles gern zu einer Gesamtanlage verbinden.“

Das bedeutet das Ende der engen Verbindungsstraße zwischen den Märkten. Der kleine Einschnitt ins Gelände wird aufgefüllt, so dass eine gerade Fläche vom Sky-Parkplatz bis zum neuen Aldi-Markt entsteht, die als Parkplatz für den neuen Markt genutzt wird. Gödecke verspricht, dass die Parkplätze breit und bequem sein werden. 2,80 Meter statt wie bisher 2,50 Meter. 83 Stellplätze werden es sein, zehn weniger als heute. Vor allem die Breite stieß auf Zustimmung im Ausschuss, mit einem Schuss Kritik an Sky. „Wer das bei Sky und Rossmann geplant hat, sollte sein Studiengeld zurückgeben“, wetterte der Ausschussvorsitzende Kurt Wilcken (CDU).

Größere Verkaufsfläche

Der Neubau wird natürlich größer als der bestehende Markt. Gödecke kündigte 1267 Quadratmeter Verkaufsfläche an, jetzt sind es 956 Quadratmeter. Es werde eine Kundentoilette geben, ein von hinten befüllbares Backwarenregal – im Fachjargon ein offener Backwarenraum – und eine zeitgemäße energetische Technik. So wird der Markt mit der Abwärme der Kühlanlagen geheizt.

Als reine Bauzeit veranschlagt Gödecke sechs Monate. Hinzu kommen der Abriss des alten Marktes plus zwei bis drei Wochen, in denen der neue Markt eingerichtet und die Regale gefüllt werden. Insgesamt bleibt Aldi in Ahrensbök etwa sieben bis acht Monate geschlossen. Um in dieser Zeit aus einem großen Zelt heraus zu verkaufen wie beim Aldi-Neubau in Bad Segeberg, dafür reiche der Platz nicht.

Aldi seit 1997

„Ein solches Zelt ist schwer unterzubringen, zumal es wegen der Niveauangleichung erhebliche Erdarbeiten geben wird“, sagt Gödecke.

Bürgermeister Andreas Zimmermann (parteilos) bot an, bei der Suche nach einem Zeltplatz zu helfen. Ein solches Zelt muss laut Gödecke mindestens 400 Quadratmeter groß sein.

Der Ahrensböker Aldi-Markt wurde 1997 eröffnet, damals mit 762 Quadratmetern Verkaufsfläche. Ende 2009 wurde sie durch einen Anbau auf 956 Quadratmeter erweitert. Das Einzugsgebiet des Marktes ist groß: Es reicht bis weit in den Kreis Segeberg hinein, geht ein ganzes Stück in Richtung Stockelsdorf und im Süden bis Pönitz.

 Von Susanne Peyronnet

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