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Ostholstein Alle stehen hinter dem einzigen Kandidaten
Lokales Ostholstein Alle stehen hinter dem einzigen Kandidaten
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20:19 05.08.2017

Amtsinhaber Andreas Zimmermann ist der einzige Kandidat zur Bürgermeister-Direktwahl am 24. September. Der gemeinsam von CDU, SPD und der Wählergemeinschaft Ahrensbök (WGA) eingereichte Wahlvorschlag wurde vom Gemeindewahlausschuss einstimmig akzeptiert.

Johann Rademacher (v. l.), Klaus-Dieter Gruber und Gerhard Jacobs stehen hinter Andreas Zimmermann. Sie alle freuen sich, dass der Bürgermeister als einziger Kandidat für eine zweite Amtszeit antritt. Quelle: Foto: Christina Düvell-Veen

Nach 13 Sitzungsminuten war alles vorbei. Verblüfft war wirklich niemand im Saal, als der stellvertretende Gemeindewahlleiter Thomas Hartstock den einzigen Wahlvorschlag vorlegte. „Die Parteien haben in eigenen Sitzungen den Vorschlag erarbeitet. Er ist ordnungsgemäß unterzeichnet und am 28. Juli hier ordnungsgemäß eingegangen. Mängel wurden nicht festgestellt“, berichtete Hartstock den Ausschussmitgliedern.

Der 52-jährige parteilose Andreas Zimmermann bedankte sich anschließend per Handschlag bei jedem der anwesenden Kommunalpolitiker. Überrascht hatte auch ihn die Entwicklung nicht. „Fotos von mir für den Wahlkampf wurden schon gemacht“, verriet er anschließend. Zimmermann wird in den nächsten Wochen eine eigene Website freischalten, will Flyer verteilen und Wahlplakate aufstellen. Vor allem aber sucht er weiterhin das Gespräch mit den Bürgern. „Der Dialog ist unersetzbar“, weiß er aus jahrelanger Erfahrung. Die Kosten für diesen Wahlkampf wird Zimmermann, wie schon vor sechs Jahren, aus eigener Tasche zahlen. „Als unabhängiger Kandidat ist mir das auch sehr wichtig“, erklärte er. Hilfe der ihn unterstützenden Parteien nimmt er aber gerne beim Aufhängen von Plakaten an.

Nach der Abstimmung im Gemeindewahlausschuss zeigten sich die Parteivorsitzenden Klaus-Dieter Gruber (CDU) und Johann Rademacher (SPD) sowie Gerhard Jacobs (WGA) zufrieden. Sie alle lobten sowohl Zimmermanns fachliche Arbeit als auch seine menschlichen Qualitäten. Zimmermann sei sehr gut vernetzt, wisse, wo es Zuschüsse gebe und habe die Gemeinde Ahrensbök ein großes Stück nach vorne gebracht. Die von ihm entwickelte neue politische Kultur sorge für ein gutes Miteinander von Gemeindeverwaltung und -vertretung.

In Zimmermanns zweiter Amtszeit gelte es, den beschrittenen Weg fortzusetzen und die angeschobenen Projekte umzusetzen. Die Kommunalpolitiker haben aber noch weitere Wünsche an den Verwaltungschef.

So müsse das ehemalige Ziegeleigelände mit Leben erfüllt werden. Außerdem seien neue Baugebiete auszuweisen, damit die Standorte von Kindergärten und Schule gesichert werden.

Die Politiker riefen alle 6500 Wahlberechtigten in der Gemeinde auf, im September von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen. Dies sei nicht zuletzt eine Bestätigung dafür, dass sich die Gemeindevertretung – mit Ausnahme der Freien Wählergemeinschaft (FWG) – zu Recht für Zimmermann entschieden hat.

Der Bürgermeister will auch in einer zweiten Amtszeit sein eigenes Profil und seine Unabhängigkeit bewahren. Er setzt sich selber Maßstäbe: „Wichtig ist, dass ich als Mensch nicht abhebe und authentisch bleibe.“ Zimmermann will weiterhin einen offenen und direkten Stil verfolgen. Er sage „Ja“ zu einer guten Zusammenarbeit mit der Politik, sei aber weder opportun noch devot.

Christina Düvell-Veen

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