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Ostholstein „Alles geht“ zum Abschluss des Strand-Festivals
Lokales Ostholstein „Alles geht“ zum Abschluss des Strand-Festivals
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00:19 06.09.2016
Peter Hahn (vorn, Mitte) aus Güstrow feierte mit Freunden und Familie in der Strand-Arena.
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Timmendorfer Strand

Noch einmal in entspannter Strandatmosphäre hausgemachte Musik hören: Das versprachen die Bands Tonbandgerät und Madsen ihren Fans am Timmendorfer Strand. Entgegen der Vorhersage hielt auch das Wetter und es wurde ein lauer Spätsommerabend mit genau den richtigen Temperaturen zum Tanzen.

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Die Madsen-Fans Annika Reinke und Dennis Neumann aus Eutin waren schon vor dem Konzert bester Stimmung.

Den Anfang machte Tonbandgerät. Kaum waren die Schwestern Sophia und Isa Poppensieker mit Ole Specht, Jakob Sudau und Marcel Rainer auf die Bühne getreten, stimmten die Fans ein, sangen zu „Alles geht“ von Anfang an mit. „Ihr kennt ja jeden verdammten Song von uns“, rief Frontsänger Ole Specht. Berührungsängste kamen nicht auf, viele der laut Timmendorfer Strand-Niendorf-Tourismus- GmbH (TSNT) 2000 Gäste waren eingefleischte Fans. Darunter auch Talke und Rieke Lüttmann mit ihrem Tonbandgerät-Turnbeutel. „Die Karten waren eine Geburtstagsüberraschung für mich“, sagte Talke freudig, die am Sonnabend ihren 14. Geburtstag in Begleitung ihrer 18-jährigen Schwester feierte. Die Süseler Mädels mochten besonders die gefühlvollen deutschen Texte der Hamburger Band.

Wie stark die Hanseaten mit ihrem Publikum verbunden sind, zeigte sich nicht nur dadurch, dass Sänger Ole Specht gleich zwei Mal ein Bad in der Menge nahm. Er widmete seinen Anhängern auch viel Zeit: Lena, die Freundin eines Ordners, konnte nicht live dabei sein. Sie bekam kurzerhand eine Sprachnachricht per Smartphone zugeschickt. Anschließend war auch noch Gelegenheit für ein Selfie mit Geburtstagskind Talke. „Ich hoffe, ihr seid jetzt richtig warm“, rief der sympathische Lockenkopf in die Menge – scheinbar in Sorge, er könne das Publikum selbst nach Zugabe Nummer drei noch „zu lasch“ an Madsen übergeben. Doch solche Befürchtung wäre auch unbegründet, die Indie-Rocker um die drei Brüder Sebastian (mit Kapitänsmütze), Johannes und Sascha Madsen – ergänzt um Lisa Nicklisch und Niko Maurer – stimmten erst einmal härtere Töne in der gut „vorgeheizten“ Arena an. Unschwer als Fans der Band aus dem Wendland zu erkennen waren Dennis Neumann und Annika Reinke: Sie trugen Band-T-Shirts mit dem Anker des aktuellen Albums „Kompass“ auf der Brust. Auch für den Eutiner Neumann waren die Tickets ein Geburtstagsgeschenk. „Ich freue mich schon seit Februar auf das Konzert“, so der 34-Jährige. „Gut, dass der Vorverkauf dieses Mal so früh gestartet ist“, meinte Freundin Annika Reinke. Für ihren Freund ist es bereits das vierte Live-Konzert der Band. „Die Texte machen gute Laune, und es sind auch ruhige Sachen dabei“, so der 34-Jährige.

Kaum gesagt, traten Keyboarderin Lisa Nicklisch und Sebastian Madsen nach vorne, während das Publikum die Strandarena mit 2000 Handylampen zu „So cool bist du nicht“ in ein Lichtermeer verwandelte.

Ein gelungener Abschluss des Festivals am Timmendorfer Strand, bevor ab Donnerstag die Beachvolleyballer für sportliche Strandatmosphäre sorgen.

Vier Tage Spitzensport

Am Donnerstag beginnt der Trubel anderer Art in und um die Strand-Arena in Timmendorf: Zu den Deutschen Beachvolleyball-Meisterschaften werden neben den Sportlerinnen und Sportlern Tausende Fans erwartet. Gewiss werden die beiden Goldmedaillen-Gewinnerinnen Laura Ludwig und Kira Walkenhorst im Mittelpunkt des Interesses stehen – doch natürlich gibt es rund um die Seebrücke vieles mehr zu sehen und zu erleben.

Spielbeginn ist am Donnerstag, 8. September, um 17 Uhr mit den Frauen. Die Eröffnungsfeier startet um 20 Uhr auf dem Timmendorfer Platz. Am Freitag wird von 9 bis 19 Uhr gespielt, am Sonnabend ebenfalls ab 9 Uhr, wobei das Finale der Frauen für 15.45 Uhr angesetzt ist. An diesem Tag steigt auch ab 21.30 Uhr die „Players Night“ im Maritim-Seehotel. Am Sonntag wird ab 10.15 Uhr gespielt, das Finale der Männer beginnt um 15.45 Uhr.

2017 zum dritten Mal „Stars at the Beach““

Silke Szymoniak, Marketing-Leiterin der TSNT, zieht Bilanz:

„Wir sind mit der Zweitauflage sehr zufrieden. Wir habe an den drei Abenden total unterschiedliches Publikum gehabt und konnten durch verstärktes Marketing in den sozialen Netzwerken junge Leute direkt ansprechen.“ Auch der Fokus auf deutschsprachige Bands sei aufgegangen.

Die Ticketverkäufe hätten die letzten Tage noch einmal ordentlich angezogen, als absehbar war, dass das Wetter gut sein würde. „Alle Künstler haben eine super Performance abgeliefert.“ Besonders positiv seien Johannes Oerding und Max Giesinger aufgenommen worden. Und so steht bereits fest: „,Stars at the Beach’ soll 2017 definitiv in die dritte Runde gehen.“ hof

Marc R. Hofmann

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