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Ostholstein Amt schließt Außenstelle zunächst für zwei Jahre
Lokales Ostholstein Amt schließt Außenstelle zunächst für zwei Jahre
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06:30 16.12.2015
Die bisherige Außenstelle des Amtes Ostholstein-Mitte in Neustadt wird versuchsweise für einen Zeitraum von zwei Jahren geschlossen. Quelle: LN-Archiv
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Kassau

Die bisherige Außenstelle des Amtes Ostholstein-Mitte in Neustadt wird versuchsweise für einen Zeitraum von zwei Jahren geschlossen. Als letzte der fünf amtsangehörigen Gemeinden hat jetzt auch Altenkrempe dem Vorhaben zugestimmt.

Wie berichtet werden die bisherigen Räumlichkeiten am Klosterhofparkplatz dringend für die Bewältigung des Flüchtlingandrangs benötigt. Zwei zusätzliche Arbeitsplätze wollen die Stadt Neustadt, die Gemeinde Grömitz und das Amt Ostholstein-Mitte dafür einrichten.

Die bisherige Außenstelle — in der überwiegend Aufgaben im Bereich des Meldewesens abgearbeitet wurden — wird aufgelöst. An ihrer Stelle soll es künftig zwei Sprechstunden für jeweils einen halben Tag pro Woche in der Tourist-Information in Sierksdorf geben. Mit Hilfe eines sogenannten „Bürgerkoffers“ — ausgestattet mit für das Meldewesen erforderlicher Technik — können dann zum Beispiel Ausweise oder Pässe verlängert oder beantragt werden. In begründeten Ausnahmefällen könne der Bürgerkoffer auch in die Gemeinden kommen, erläuterte Amtsleiter Burkhard Busch.

Skeptisch äußert sich lediglich ABA-Vertreter Uwe Weede, der in der Schließung den „Einstieg zum Ausstieg“ aus einer bürgernahen Dienstleistung sieht.

Einstimmig beschlossen wurde der Haushalt 2016, der mit einem Fehlbedarf von 229000 Euro abschließt. Bei den Investitionen begnügt sich die Gemeinde daher mit notwendigen Anschaffungen für die Feuerwehr (14000 Euro), dem Ausbau der Straßenbeleuchtung (10000) und der Investition zum Ausbau der Breitbandversorgung (15600). Letztere könne sich durch die angekündigten Fördermittel seitens des Bundes auf rund 9000 Euro verringern, kündigte Bürgermeister Peter Zink (ABA) an.

LN

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