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Ostholstein Anke Spoorendonk schließt „eine offene Wunde“
Lokales Ostholstein Anke Spoorendonk schließt „eine offene Wunde“
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20:15 09.02.2016
Kulturministerin Anke Spoorendonk, Bibliotheksleiter Frank Baudach (l.) und Stiftungsgeschäftsführer Carsten Behnk. Quelle: Petersen

Bald vier Jahre ist Anke Spoorendonk als Ministerin für die Kultur im Lande zuständig. Gestern besuchte sie nach der auswärtigen Kabinettssitzung in Malente erstmals die Landesbibliothek in Eutin — und räumte ein, dass sie sich damit viel Zeit gelassen habe. Sie habe den Besuch immer vorgehabt, aber es sei „ein offener Punkt, fast hätte ich gesagt, eine offene Wunde“ geblieben, bat die SSW-Politikerin Bibliotheksleiter Dr. Frank Baudach um Nachsicht.

Der freute sich über den Gast aus Kiel. Ende 2015 hatte Baudach Spoorendonk auf einer Veranstaltung zum geplanten Bibliotheksgesetz des Landes noch einmal auf eine Visite angesprochen. „Die Ministerin hat Wort gehalten, das ist sehr positiv“, lobte er. Auch für das Bibliotheksgesetz, das jetzt vom Landtag beraten wird, gab es gute Worte. Die Eutiner Landesbibliothek wird darin als Teil der schleswig-holsteinischen Bibliothekslandschaft mit Schwerpunkten Reiseliteratur, Literaturgeschichte und Regionalgeschichte festgeschrieben. Mit 90 000 Euro fördert das Land die Einrichtung.

Spoorendonk versicherte, dabei werde es bleiben. Carsten Behnk, Geschäftsführer der Kulturstiftungen des Kreises, strich Eutins Bedeutung als eine der Kulturhauptstädte des Landes heraus. Anderthalb Stunden nahm sich Spoorendonk, um die Bibliothek zu besichtigen. pet

LN

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