Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Ostholstein Appell in Oldenburg: „Zur Wahl gehen“
Lokales Ostholstein Appell in Oldenburg: „Zur Wahl gehen“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:49 15.01.2018
Martin Voigt (l.) und Susanne Knees (vorn, r.) bedankten sich bei den ehemaligen „Lustigen Wagriern“. Quelle: Fotos: Binder
Oldenburg

Die Wahl sei „die Gelegenheit, die Weichen für die Zukunftsfähigkeit der Stadt und des Kreises zu stellen“, betonte Bürgervorsteherin Susanne Knees (CDU) im voll besetzten „Schützenhof“. Wie auch Bürgermeister Martin Voigt (parteilos) appellierte sie an die Anwesenden, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen: „Das ist gelebte Demokratie und ein Recht, welches nicht alle Menschen auf unserer Erde ihr Eigen nennen.“

Der scheidende Kreispräsident Ulrich Rüder (CDU) sprach seine „Abschiedsworte“, Bürgermeister und Bürgervorsteherin riefen zum Gang an die Urne auf – die anstehende Kommunalwahl war auch beim Oldenburger Neujahrsempfang eines der vorherrschenden Themen.

Sie plädierte dafür, nicht nur genau zu prüfen, welches Wahlprogramm den eigenen Vorstellungen am ehesten entspreche, sondern auch „Luftschlösser und vereinfachende Antworten von verantwortungsvollen Lösungsansätzen zu trennen, die tatsächlich umsetzbar und zukunftsfähig sind“.

Einen Ausblick auf die nähere Oldenburger Zukunft gab derweil Bürgermeister Voigt. Insbesondere werde die Stadt auch weiterhin die Sanierung der Schulen beschäftigen. Im April werde voraussichtlich eine Kostenschätzung für alle erforderlichen Arbeiten vorliegen – dann werde sich zeigen, ob das von der politischen Mehrheit festgelegte Budget von rund 16 Millionen Euro ausreiche. Sollten die notwendigen Arbeiten deutlich teurer werden, seien neue, intensive Beratungen und Beschlussfassungen erforderlich, was das Projekt weiter verzögern werde. Er hoffe deshalb sehr, dass zumindest die dringendsten Maßnahmen zeitnah umgesetzt werden könnten, so Voigt.

Generell könne die Stadt durchaus positiv in die Zukunft blicken, waren sich Verwaltungschef und Bürgervorsteherin einig. Vor allem, weil sich so viele Einwohner ehrenamtlich für die Allgemeinheit engagierten, wie Susanne Knees hervorhob.

Einige von ihnen sind die Elternlotsen, die seit mehr als 20 Jahren den Schulweg für die Grundschüler sicherer machen. Stellvertretend für alle freiwilligen Helfer wurden einige Vertreter der Elterninitiative beim Neujahrsempfang geehrt. Wer das Projekt ebenfalls unterstützen möchte, kann sich bei der Grundschule am Wasserquell melden.

Ein besonderer Dank ging außerdem an die ehemalige Theatergruppe „Lustige Wagrier“, die sich vor Kurzem aufgelöst hat (die LN berichteten). „Sie haben 20 Jahre lang die plattdeutsche Sprache gepflegt und verbreitet“, lobte die Bürgervorsteherin, „wir werden Sie vermissen.“

Für ihre sportlichen Leistungen geehrt wurden vom Oldenburger Kegler- und Bowlerverein Tanja Göttsche, Ricarda Harrmann, Janina Keilwerth, Anika Manteufel, Nadine Neuhäuser, Nina Rexin, Martina Schubert, Arnim Bargholtz, Lars Boller, Jan Haagen, Matthias Hübner, Jan Stender, Marc Stender, Jörg Vogelmann und Nils Wieske.

Bei den Sportschützen waren es Thore Weißflog, Marcel Westphal und Peter Hahn.

jen

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Ein Teil Arbeit, zwei Teile Frohsinn und Humor, verrühren und mit Liebe übergießen – dieses Rezept gab Lensahns Bürgervorsteher Wolfgang Schüller (SPD) für ein gutes Jahr 2018 aus. Im Haus der Begegnung empfing die Gemeinde jetzt viele Gäste zum Neujahrsempfang mit Sportlerehrung.

15.01.2018

Die Klinik für Neurologie und Neurophysiologie des Ameos-Klinikums Oldenburg wurde als Schlaganfallspezialstation, eine sogenannte „Stroke Unit“, zertifiziert. Die Station im Gebäude der Sana-Klink ist nach der Schön-Klinik in Neustadt die zweite dieser Art in der Region.

15.01.2018

Die CDU Heiligenhafen hat beim Neujahrsempfang im Veranstaltungspavillon am Binnensee den Danke-Preis verliehen. Dieser ging an die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr, die 2017 auf stolze 222 Einsätze kamen und auch dieses Jahr wieder gefordert sind.

15.01.2018