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Ostholstein Arnesbokenhalle: Fördermittel gesucht
Lokales Ostholstein Arnesbokenhalle: Fördermittel gesucht
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22:58 23.09.2016

Für die Arnesbokenhalle in Ahrensbök stehen die Zeichen weiter auf Sanierung. Jörg Wortmann vom Ingenieurbüro „Wortmann Energie“ gab dazu während der Sitzung des Bauausschusses einen Sachstandsbericht ab. Demnach gehe es in den kommenden Monaten für die Kommunalpolitik vor allem darum, eine Entscheidung zu treffen – eben zwischen genannter Sanierung und einem Neubau. Zudem würden in der nächsten Zeit sämtliche Fördermöglichkeiten ausgelotet, so Wortmann, „so dass ich hoffe, dass Sie Anfang des nächsten Jahres entscheiden können“.

„Ich hoffe, dass Sie Anfang 2017 entscheiden können“.Ingenieur Jörg Wortmann

Die über 30 Jahre alte Halle ist marode. Saniert werden müssen unter anderem die Fenster, das Dach, die Außenwände, die Lüftung und die Heizung. „Mein Herz schlägt eher für eine Sanierung“, bekannte der Ingenieur. Die „große Variante“ hatte er nach einer Besichtigung auf etwa zwei Millionen Euro taxiert. Ein Neubau würde allerdings bis zu 6,5 Millionen Euro kosten.

Weniger gut sieht es für die Auffrischung einer weiteren Sportanlage des MTV Ahrensbök aus. Der direkt neben der Arnesbokenhalle gelegene Grandplatz steht wegen der defekten Drainage nach Regenfällen oft unter Wasser, während er bei Hitzeperioden „steinhart“ werde und dann ebenfalls nicht bespielbar sei, hieß es im Ausschuss. Die Kosten für einen Kunstrasenplatz liegen jedoch, je nach Anbieter, bei 472000 beziehungsweise 548000 Euro zuzüglich Planungs- und jährliche Pflegekosten. Außerdem müsste der Belag nach zehn bis 15 Jahren für 130000 Euro ausgetauscht werden. „Die Halle geht vor“, erklärte Ausschuss-Mitglied Horst Stieglitz (CDU). Das Thema werde aber bei den Haushaltsberatungen wieder auf den Tisch kommen.

Zustimmung erhielt jedoch der Einbau eines Fahrstuhls im Rathaus. Ein entsprechender Schacht ist vorhanden, demnächst soll der Lift für 62000 Euro eingebaut werden, wenn es dafür auch Fördermittel gibt. Bislang können Rollstuhlfahrer nicht in den ersten Stock gelangen, wo sich unter anderem auch der Raum für die Sitzungen der Ausschüsse befindet. Ebenfalls beschlossen wurden Haushaltsmittel in Höhe von 41000 Euro für die Feuerwehren der Gemeinde im Jahr 2017 – unter anderem für eine Tragkraftspritze für die Gießelrader Feuerwehr, für weitere Ausrüstung sowie für Schutzkleidung und Helme.

Neue Brücken werden im Gemeindegebiet aber vorerst nicht gebaut. Zwar war schon vor einem Jahr beschlossen worden, die Brücken „An der Trave“ und eine weitere in Siblin zu erneuern und die Brücke am Sarauer Weg zu sanieren. Außerdem sollten der Rohrdurchlass an der Brücke zwischen Siblin und Gießelrade erneuert und die hölzerne Fußgängerbrücke in Gnissau durch eine Stahlkonstruktion ersetzt werden. Gesamtkosten: knapp 470000 Euro. Doch die bleiben erst einmal in der Gemeindekasse, sozusagen. „Wir müssen die Ausschreibung aufheben“, berichtete Bauamtsleiterin Eike Cleven im Ausschuss. Acht Firmen seien angeschrieben worden, vier hätten wegen mangelnder Kapazitäten abgesagt und zwei gar nicht reagiert, zwei andere hätten Angebote zu einem „zweifach höheren Preis“

abgegeben. „Wir können den Auftrag also derzeit nicht vergeben“, so Cleven.

 latz

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