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Ostholstein Auch das Regenwasser soll in die Regie des ZVO
Lokales Ostholstein Auch das Regenwasser soll in die Regie des ZVO
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21:50 28.09.2016
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Ratekau

Die Gemeinde Ratekau verhandelt mit dem Zweckverband Ostholstein (ZVO) über eine Übertragung des Regenwassernetzes. Ein konkretes Angebot liege vor, teilte Bürgermeister Thomas Keller mit, der sich davon Vorteile für Gemeinde und Gebührenzahler verspricht. Bislang lassen nur Süsel und Göhl vom ZVO das Niederschlagswasser beseitigen.

Nach Angaben von Keller hat der Verband Interesse an der Aufgabe bekundet, als er für die Gemeinde eine Vermögensbewertung der Regenwasser-Entsorgung vornahm. Am 1. September habe der ZVO dann ein Angebot gemacht, das Kanalnetz für einen Wertausgleich von der Gemeinde zu übernehmen. Beziffern wollte Keller das Angebot auf Nachfrage nicht. Es soll am 5. Oktober im Hauptausschuss der Gemeindevertretung beraten werden. Keller verwies darauf, dass der ZVO bereits für die Gemeinde die Gebühren für das Niederschlagswasser abrechne, den Netzzustand kontrolliere und das Regenrückhaltebecken unterhalte. Zudem sei der ZVO für die Abwasserbeseitigung zuständig. Künftig wäre alles in einer Hand, die Zuständigkeiten wären klarer, Abstimmungen leichter. Vorteile, die auch der ZVO sieht.

Vor allem aber, so Keller, sei der Verband personell besser aufgestellt, um Unterhalt und Sanierung des Netzes dauerhaft zu gewährleisten. Die Gemeinde habe nur einen Tiefbauer in ihren Diensten, der sich um alles kümmern müsse. Bei einer Übertragung könnten nach derzeitigem Stand fast alle Nutzer mit einer Senkung der Gebühren rechnen, nämlich von 37,36 Euro auf 23,84 Euro je angefangener Einheit zuzüglich jährlicher Grundgebühr von 25 Euro.

pet

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