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Ostholstein „Auf Meinung der Eutiner hören“
Lokales Ostholstein „Auf Meinung der Eutiner hören“
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20:10 08.08.2015
Was ist schöner, der Eutiner Markt mit oder ohne Ehrenmal in der Mitte? Die Bürgergemeinschaft, der Friedenskreis und viele Eutiner Bürger sagen: mit. Quelle: Fotos: Bürgergemeinschaft Eutin/hfr
Eutin

Das Ehrenmal solle genau dort auf dem Markt stehenbleiben, wo es sich befindet. Mit dieser Forderung meldet sich jetzt erneut die Bürgergemeinschaft Eutin zu Wort. Sie wendet sich damit vehement gegen mögliche Pläne, das Denkmal zu versetzen.

Die Bürgergemeinschaft wie auch der Friedenskreis und viele Eutiner Bürger vermissten eine nachvollziebare Begründung, warum das Ehrenmal Richtung Rathaus rücken solle, so Sprecherin Regine Jepp. Die Marktbeschicker sähen keine Notwendigkeit, das Denkmal zu versetzen. Nicht einmal die Bundeswehr (von einem Befürworter der Verschiebung zitiert), die den zentralen Platz alle paar Jahre einmal zum Appell anlässlich eines Kommandeurswechsels nutze, halte eine Versetzung für angezeigt. „Selbst Helge Nickel — der nicht immer unumstrittene Eutiner Veranstaltungsallrounder — freut sich zwar über jeden pekuniär nutzbaren Quadratmeter auf dem Markt, hält aber, als jemand, der in einem früheren Leben mit architektonischen Fragen eng vertraut war, eine Verschiebung nur mit äußerstem Augenmaß für vertretbar“, schreibt Jepp in einer Pressemitteilung.

Lediglich der Geschäftsführer der Eutin GmbH, Per Köster, befürworte in einer Stellungnahme gegenüber dem Friedenskreis die Versetzung des seit 1875 an der Stelle der historischen Marktpumpe stehenden Denkmals. Seine Begründung: Die winterliche Eisbahn sei weniger hässlich, wenn nicht mit Hilfe einer „Umbauung“ das Ehrenmal verkleidet werden müsste. Außerdem sei die vom Rathaus beschattete Fläche des Marktes sonst kaum nutzbar. Dies sollte eigentlich jedem deutlich machen, dass es aus Eutiner Sicht weit mehr gute Gründe gibt, das Ehrenmal dort zu lassen, wo es ist, als es zu verschieben, argumentiert Regine Jepp. Ein externer Planer, der in der Stadt einen Auftrag „abarbeite“, ohne sich in die Historie des Ortes einfühlen zu können, sehe dies möglicherweise anders.

Sie plädiere dafür, in dieser Frage dem „gesunden Eutiner Menschenverstand“ vor auswärtigem Planerwissen Vorrang zu geben. ln

LN

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