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Ostholstein Aufatmen bei den Sportvereinen
Lokales Ostholstein Aufatmen bei den Sportvereinen
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20:10 22.09.2017
Fehmarn

Der aktuelle Vorstoß kam von der CDU – und stieß vor allem bei der SPD auf einmütige Zustimmung. Kein Wunder: Die Sozialdemokraten hatten sich bei der Einführung der unliebsamen Gebühr vor fünf Jahren sehr schwer getan. Doch damals musste die finanziell klamme Stadt handeln, um überhaupt an Fehlbedarfszuweisungen vom Land heranzukommen. Die fließen inzwischen aber nicht mehr, weil die Kommune vor allem dank steigender Gewerbesteuer- Einnahmen schwarze Zahlen schreibt. Gleich zwei Gremien haben in dieser Woche den Antrag befürwortet. Im Ausschuss für Kultur, Schule, Sport und Soziales begrüßte eingangs Stefan Schäfer, 2. Vorsitzender des SV Fehmarn, den Vorstoß: „Jeder Euro, der nicht für Nutzungsgebühren ausgegeben wird, fließt in den Sport.“ Tatsächlich habe der Verein aber seit 2012 einen „rigiden Sparkurs“ gefahren. Schäfer bemängelte, dass von 35 Kommunen in Ostholstein 31 auf Gebühren verzichteten, Fehmarn bislang nicht. Ausgenommen war nur der Kinder- und Jugendsport.

CDU-Sprecher Werner Ehlers begründete dem Vorstoß außerdem mit der Stärkung des Ehrenamtes in den gemeinnützigen Vereinen. Marianne Unger (SPD) wollte die Streichung sogar auf Dauer durchsetzen, doch dann müsste die komplette Satzung außer Kraft gesetzt werden. Vorbehalte gab es bei der FWV, die eine Gegenfinanzierung vermisste. Unger: „Dann müssen wir eben das Budget anpassen, in anderen Fachbereichen sind wir auch nicht so zimperlich.“ Donnerstag gab es auch eine Mehrheit im Finanzausschuss.

gjs

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