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Ostholstein Aufbruchstimmung in Ahrensbök
Lokales Ostholstein Aufbruchstimmung in Ahrensbök
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20:32 10.01.2018

Bereits zum zweiten Mal reiste Hagedorn in die Gemeinde, um über Herausforderungen und Projekte zu sprechen. „Es ist wichtig, dass Bund, Land und Kommunen zusammenkommen“, sagte Zimmermann. Auch Carsten Wulf (Freie Wähler), Hermann Hogreve (CDU), Gerhard Jacobs (FDP), Karin Beythien (SPD) sowie Bürgervorsteher Hans-Joachim Dockweiler (CDU) nahmen an dem Treffen teil.

Mit einer Städtebauförderung von geschätzten 20 Millionen Euro für die nächsten zehn Jahre habe die Gemeinde die Möglichkeit, die Infrastruktur auf Vordermann zu bringen. Andreas Zimmermann sprach den Ärzte-Mangel auf dem Land an und möchte das Thema in seiner Gemeinde angehen. „Ein Ärztehaus ist realistisch“, sagte er. Wenn man das nicht jetzt realisiere, dann sei es in fünf bis acht Jahren zu spät. In Zukunft müsse auch ein Kindergarten gebaut werden. Außerdem steht die Umgestaltung des Verkehrskonzeptes an. Um Städtebaufördermittel zu bekommen, sei eine Bürgerbeteiligung zwingend vorgesehen, sagte Hagedorn. „Die Bevölkerung miteinzubeziehen, ist mir wichtig“, betonte Zimmermann. Er möchte gemeinsam mit der Bevölkerung etwas entwickeln.

Oberste Priorität hat für den Verwaltungschef jedoch die Sanierung der Arnesbokenhalle, die Kosten werden auf rund sechs Millionen Euro geschätzt. Im Sommer will der Bürgermeister Aussagen über den Bauzeitplan machen.

Bund, Land und Gemeinden finanzieren die Förderprogramme zu je einem Drittel. „Wir müssen sparsam sein, um einen Eigenanteil aufzubringen“, sagte Zimmermann mit Blick auf die Kosten, die aufgebracht werden müssen. Es seien jedoch Investitionen, die sowieso anstünden.

Ein Kernthema 2018 ist für Zimmermann auch die Entwicklung der ehemaligen Kiesgruben in Lebatz, die rege diskutiert wurde. Nachdem der Kreis das Areal, auf dem eine Deponie für Bauschutt der Schadstoffklasse I entstehen sollte, als geschützten Landschaftsanteil ausgewiesen hat, „arbeitet die Zeit weiter für uns“, betonte Zimmermann. Die Gemeinde wolle das Areal so entwickeln, dass es einen ökologischen Wert hat, sagte der Bürgermeister. Auch die Landtagsabgeordnete Redmann hat großes Interesse an einer ökologischen Ausrichtung.

Vor dem Hintergrund der Kommunalwahl am 6. Mai habe die neue Gemeindevertretung mit der Städtebausanierung und der Entwicklung in Lebatz „tolle Themen“ vor der Brust, sagte Hagedorn abschließend. Sie habe in dem Gespräch viel erfahren und die Aufbruchstimmung gespürt. „Ahrensbök stehen spannende Zeiten bevor.“

bz

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