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Ostholstein Aus Holzstaub werden Pellets
Lokales Ostholstein Aus Holzstaub werden Pellets
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21:51 14.07.2016
Wenn die Azubis Marius Wallmeroth (l.) und Boie Heinsen die Säge anstellen, fährt auch die Absauganlage hoch. Quelle: aj

Die alte Anlage der Werkstatt stammte aus dem Jahr 1993 und erfüllte laut KBS nicht mehr die gesetzlichen Vorgaben für die Feinstaubbelastung. Zweiter Schwachpunkt war die Explosionsgefahr. Beides sei mit der Neuanschaffung, die seit April in Betrieb ist, ausgeräumt, heißt es in einer Mitteilung. Sobald die Kreissäge gestartet wird, fährt auch die Absauganlage hoch.

100 000 Euro Gesamtkosten für Anschaffung, Installation, neue Türen und Elektrik sowie für die Demontage des alten Modells mussten aus dem laufenden Haushalt der KBS erbracht werden, der in Absprache mit dem Kreis Ostholstein entsprechend umgestrickt wurde. „Sicherheit hat absoluten Vorrang“, sagte Schulleiter Carsten Ingwertsen-Martensen dazu.

Jetzt könne frei durchgeatmet werden, und auch das Sammeln der Holzspäne in Müllsäcken samt Entsorgung gehöre der Vergangenheit an. Denn das abgesaugte Material wird in einer angeschlossenen Brikettieranlage zu größeren Pellets gepresst. Das spare Aufwand und Platz – gute Bedingungen also für die angehenden Handwerker, die in der Tischler- und Zimmererwerkstatt ausgebildet werden.

 aj

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