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Ostholstein Aus fürs Stadtfest: Oldenburg plant neue Veranstaltung
Lokales Ostholstein Aus fürs Stadtfest: Oldenburg plant neue Veranstaltung
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20:40 29.11.2016
Kein Karussell und keine Buden mehr: Das Stadtfest hat ausgedient.

verabschiedet sich vom Stadtfest. „Die Kritik war sehr laut, sehr deutlich, und sicherlich in vielerlei Hinsicht berechtigt“, so Michael Kümmel von der Kultour GmbH. Stattdessen soll im kommenden Jahr das „Kulturshopping“ Premiere feiern: Für den 27. Juli 2017 ist eine Veranstaltung mit vielen kleinen Aktionen von Gewerbetreibenden, Vereinen und Institutionen geplant.

„Wir haben den Termin bewusst auf einen Donnerstag gelegt“, erklärt Christian Hartmann, der das Projekt zusammen mit drei Mitstreitern initiiert hat. Entlang der Küste jage an den Sommer-Wochenenden eine Veranstaltung die nächste – „wenn wir Touristen anlocken wollen, müssen wir etwas in der Woche anbieten“. Es gebe in der Region genug Beispiele für derlei Veranstaltungen, die sehr gut besucht seien: den Schlemmermarkt in Hohwacht etwa oder auch den Lichtersommer in Grömitz. „Dort funktioniert es“, so Hartmann, „warum nicht auch bei uns?“ Am 27. Juli hätten fünf Bundesländer Ferien – „bei etwa 140000 Übernachtungen im Umkreis von 25 Kilometern sollte es uns doch gelingen, die Urlauber auch mal nach Oldenburg zu holen“.

Im Bildungs- und Kulturzentrum wurde jetzt im Beisein von etwa 20 Teilnehmern – viele von ihnen aus der Geschäftswelt – ein erstes grobes Konzept für das „Kulturshopping“ vorgestellt. Eines wurde dabei schnell klar: Das Ganze steht und fällt mit der Beteiligung der Oldenburger. Das Ziel der Initiatoren ist es, möglichst viele Gewerbetreibende, Vereine und Institutionen in das Programm mit einzubinden. Jeder soll sich mit eigenen Aktionen einbringen, sodass ein Mix aus Angeboten entsteht. „Das können Modenschauen sein, Livemusik oder Kulinarisches“, sagt Christian Hartmann, „alles ist möglich.“ Auch eine Autoschau sei vorstellbar, oder Wettbewerbe – zum Beispiel um die beste Frisur oder auch um den Titel des schnellsten Reifenwechslers.

Etwa 15 nicht anwesende Gewerbetreibende hätten sich für den Abend entschuldigt, jedoch bereits signalisiert, sich gegebenenfalls am Programm beteiligen zu wollen, berichtete Hartmann. Auch Mit-Initiator Kay Johnsen zeigte sich zuversichtlich, dass das „Kultur-Shopping“ ein Erfolg wird. Nicht zuletzt die positiven Nachwirkungen würden es für Geschäftsleute interessant machen, sich einzubringen: „Die Leute kommen ja wieder, wenn ihnen gefällt, was sie sehen.“

Während sich einige der Anwesenden skeptisch zeigten, dass „so etwas in Oldenburg funktionieren kann“, brachten andere direkt eigene Ideen und Vorschläge an. Kultour-Chef Kümmel zeigte sich erfreut, „dass sich so viele Oldenburger Gedanken zu dem Thema machen“. Schon nach dem letzten Stadtfest war es nicht bei Kritik geblieben: Nach einem Aufruf für eine Ideensammlung bei Facebook hatten den Kulturmanager mehr als 250 Kommentare erreicht (die LN berichteten). „Kritik ist wichtig“, so Kümmel, „aber besonders schön finde ich es, dass daraus nun etwas Neues entsteht.“ Denn: „Wir wollen kein zweites Stadtfest.“

Weitere Infos gibt Christian Hartmann (04361/3998 oder 0175/5217443; E-Mail: hartmann@feuerwerk.de).

Jennifer Binder

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