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Ostholstein Ausbildung beendet: Baugewerbe kann sich auf qualifizierten Nachwuchs verlassen
Lokales Ostholstein Ausbildung beendet: Baugewerbe kann sich auf qualifizierten Nachwuchs verlassen
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18:26 27.08.2016
In Eutin verabschiedet: Die frischgebackenen Gesellen des Baugewerbes mit Obermeister Ralf Hoffmann (ganz rechts). Quelle: Hofmann
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Eutin

Mit den Worten „Ehrbarkeit, Gerechtigkeit, Wahrhaftigkeit“ öffnete Ralf Hoffmann, Obermeister der Baugewerbe-Innung, die Innungslade mit den Gesellenbriefen: 42 frischgebackene Zimmerer, Maurer, Hochbau- und Ausbaufacharbeiter aus dem Kreis Ostholstein erhielten anschließend ihre Abschlusszeugnisse in der Überbetrieblichen Ausbildungsstätte (ÜAS) in Eutin überreicht.

Gesondert aufgerufen wurden Lasse Delfskamp und Torben Weilandt aus Fehmarn, Max Fischer und Carsten Hill aus Neustadt und Dominik Gisa aus Manhagen. Die Jahrgangsbesten erhielten zu ihrem Abschlusszeugnis noch ein Präsent der Partnerunternehmen.

„Sie haben drei Jahre viel Mühe und persönlichen Einsatz erbringen müssen, um am heutigen Tag Ihre Gesellenbriefe in Empfang nehmen zu dürfen“, so der Obermeister. Dies habe sich gelohnt, denn Spezialisten im Bauen, Modernisieren und Sanieren seien wichtiger denn je. Er appellierte an die Gesellen, die Berufsausbildung nicht als Selbstverständlichkeit zu sehen und bedankte sich bei den Ausbildungsbetrieben für die geleistete Arbeit: „Ihr Engagement zum Wohle des Nachwuchses verdient Anerkennung und Respekt.“

Auch wenn die jungen Facharbeiter froh seien, dass die Zeit des Arbeitens und Lernens ein glückliches Ende gefunden habe, dürften sie sich nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen und müssten weiter danach streben, ihre Fertigkeiten und Kenntnisse für ein erfolgreiches Berufsleben weiter auszubauen. Dies sei angesichts sich wandelnder Berufsanforderungen unerlässlich, wie Ralf Hoffmann betonte.

Eutins Bürgermeisters Carsten Behnk (parteilos), der sein Amt in der Kreisstadt selbst erst im August angetreten hat, unterstrich die Bedeutung des Handwerks: „Gebaut werden muss immer. Ihre Ausbildung ist ein solides Rüstzeug für die Zukunft, ihre Berufe sind die Säule des Fortschritts.“ Fachkräftemangel und die rege Bautätigkeit durch die niedrigen Zinsen seien sehr gute Chance für die jungen Gesellen, sich in ihren Berufen zu etablieren. Außerdem hob der Verwaltungschef die Bedeutung von Eltern und Freunden am erfolgreichen Abschneiden während der Ausbildung hervor.

Nach dem obligatorischen Gruppenfoto stand noch ein Imbiss mit Ausbildern, Familienangehörigen und Partnern auf dem Programm, bevor für die Gesellen der Ernst des Berufslebens beginnt.

hof

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