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Ostholstein Ausschuss hat Zukunft der Spielplätze im Blick
Lokales Ostholstein Ausschuss hat Zukunft der Spielplätze im Blick
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23:14 16.09.2016

Junge Zuhörer sind bei Ausschuss-Sitzungen ja eher die Ausnahme, am Donnerstagabend waren beim Treffen der Mitglieder des Ahrensböker Ausschusses für Bildung, Jugend, Sport und Soziales aber doch vier Kinder vor Ort. Denn auf der Tagesordnung stand auch das Thema Spielplätze inklusive der Anschaffung von Spielgeräten – und die liegen den drei Mädchen und dem Jungen für den Spielplatz Fichel in Barghorst so am Herzen, dass sie bereits bei Bürgermeister Andreas Zimmermann interveniert hatten.

Denn wegen diverser Mängel wurden von den Spielplätzen Fichel, Bungberg und Amtswiese einige Geräte abgebaut, die Mittel für Ersatz sind beschränkt, und außerdem liegt schon eine Warteliste für Neuanschaffungen vor. „Wie sollen wir damit umgehen?“, fragte Zimmermann mit Blick auf die nötigen Investitionen, die die klamme Gemeinde in den nächsten drei Jahren stemmen müsste.

Kurzfristig beschlossen die Ausschuss-Mitglieder, dass die Mittel für 2016 von 22800 Euro auf 29200 Euro erhöht werden, um zumindest für die genannten drei Spielplätze Kletterkombinationen kaufen zu können. Langfristig soll tatsächlich eine Art Spielplatz-Investitionsplan aufgestellt werden. Beschlossen wurde in diesem Zusammenhang auch eine Benutzungssatzung für die Spielplätze, auf denen es in der Vergangenheit offenbar reichlich Vandalismus gegeben hat: Partys, Ruhestörungen sowie liegengelassener Müll wie kaputte Flaschen und Papier sorgten für Ärger. Mit der Satzung sollen künftig Platzverweise und die Anwendung des „Hausrechts“ durchgesetzt werden.

Einen Plan braucht auch die Arnesboken-Schule, und zwar einen Medienentwicklungsplan für die Digitalisierung, mahnte Schulleiterin Marion Millenet an. Grundsätzlich gilt es zu klären, wie die Gemeinde die Ausstattung der derzeit 641 Schüler zählenden Einrichtung mit Tablets, Laptops und anderer Digitaltechnik wuppen will. „Das ist dringend nötig“, betonte Millenet, „damit wir den Anschluss nicht verlieren.“

In ihr Gebäude investieren muss die evangelische Kita. Die Gemeinde wird sich daran nach Beschluss der Ausschuss-Mitglieder mit 11600 Euro beteiligen. Keine Zustimmung fand hingegen eine von einer Bürgerin angefragte Bezuschussung von Mehrweg-Windeln. Zwar sei ein solcher Zuschuss, wie ihn beispielsweise der Landkreis Bayreuth in Höhe von maximal 60 Euro pro Kind gewährt, aus wirtschaftlicher und ökologischer Sicht „fundiert“, hieß es. Für Ahrensbök sei eine solche Ausgabe aber nicht denkbar: „Was sollen wir denn dann noch bezuschussen?“, lautete die entsprechende rhetorische Frage dazu.

latz

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