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Ostholstein Ausschuss stimmt für ZVO
Lokales Ostholstein Ausschuss stimmt für ZVO
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22:14 14.09.2016

Der Zweckverband Ostholstein (ZVO) soll die Abwasserentsorgung in der Gemeinde Ahrensbök übernehmen: Dafür stehen nach der jüngsten Hauptausschuss-Sitzung die Zeichen auf Grün. Die Ausschussmitglieder beschlossen am Dienstagabend, dass die Ahrensböker Verwaltung die Verhandlungen mit dem ZVO zur „Aufgabenübertragung“ fortführen soll.

Ein neutraler Gutachter habe bereits das Ahrensböker Anlagevermögen – Klärwerk, Rückhaltebecken, Leitungen – bewertet, hatte Bürgermeister Andreas Zimmermann zuvor berichtet. Zudem seien die Dorfvorstände sowie – auf einer öffentlichen Versammlung – die Einwohner informiert worden. Die Gemeinde kann nach eigenen Angaben die Entsorgung des Abwassers nicht mehr lange wirtschaftlich betreiben, da hohe Investitionen erforderlich seien und damit auch die Gebühren erhöht werden müssten. Eine Privatisierung ist seitens der Gemeinde allerdings nicht gewünscht, da sie dann keinerlei Einfluss mehr auf den Geschäftsbetrieb hätte.

„Der ZVO wird den Investitionsstau und die bestehenden Kredite übernehmen“, erklärte der Ausschuss-Vorsitzende Klaus-Dieter Gruber (CDU). Zusätzlich werde wohl eine „Summe X“ als „Wertausgleich“

fließen, ein erstes Angebot des ZVO liege schon vor. „Wir geben die Abwasserentsorgung aber nicht ab, um den Haushalt zu sanieren“, betonte Gruber. Vielmehr würde die Entsorgung sonst „zu teuer für unsere Bürger“.

Derzeit zahlten die Ahrensböker 2,61 Euro pro Kubikmeter Abwasser, so Gruber. An den ZVO müssten sie nach der Übernahme vermutlich die üblichen 2,89 Euro zahlen. „Aber würde die Gemeinde die Entsorgung weiter betreiben, wären die Gebühren schon ab 2017 erheblich höher als 2,89 Euro“, sagt Gruber.

Im Zuge des Wechsels werde kein Arbeitsplatz verloren gehen, berichtete er weiter. „Die betroffenen Mitarbeiter vom Klärwerk und in der Verwaltung wechseln zum Zweckverband, die Gespräche darüber werden derzeit geführt.“ Der Bauhof bleibe weiterhin in der Hand der Gemeinde. Einen endgültigen Beschluss sollen die Gemeindevertreter auf ihrer Sitzung am Donnerstag, 13. Oktober, fassen.

latz

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