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Ostholstein Azubis übernehmen OSV-Clubheim
Lokales Ostholstein Azubis übernehmen OSV-Clubheim
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20:35 02.02.2018
Die Maskottchen des Ferienparks unterstützten die Auszubildenden gestern bei der Eröffnungsfeier im neugestalteten OSV-Clubheim. Quelle: Fotos: Jennifer Binder
Oldenburg

Ein solches „Azubi-Projekt“ habe er schon seit Längerem im Kopf gehabt, sagt Ferienpark-Geschäftsführer David Depenau, der selbst OSV-Mitglied ist und die jetzige Kooperation angeregt hat. Mit dem Betrieb des Clubheims könne sein Unternehmen gleichzeitig das soziale und kulturelle Leben in Oldenburg unterstützen als auch die eigenen Nachwuchskräfte fordern und fördern.

Von Dienstplan schreiben bis Ware bestellen: Auszubildende des Ferienparks Weissenhäuser Strand führen das Clubheim des Oldenburger Sportvereins (OSV) ab sofort in Eigenregie. Gestern wurde die Gaststätte mit einem neuen Betreiber und einem neuen Konzept wiedereröffnet.

Das Angebot

Geöffnet ist das OSV-Clubheim dienstags bis freitags von 17 bis 22, sonnabends von 11 bis 23 und sonntags von 10 bis 21 Uhr.

Die Speisekarte wurde von den Azubis selbst kreiert. Sie umfasst unter anderem Rumpsteak, Sandwiches, Burger und Pfannkuchen.

Mehr unter weissenhaeuserstrand.de

Acht angehende Hotelfachleute und fünf zukünftige Köche sind ab sofort für den reibungslosen Ablauf in der Gaststätte auf dem Sportgelände am Schauenburger Platz zuständig. Unterstützt werden sie von Hotelfachfrau Sarah Hoppe, die einst selbst im Ferienzentrum gelernt hat und für das neue Projekt nun ihren Arbeitsplatz von Weissenhäuser Strand nach Oldenburg verlegt. Die 31-Jährige bildet die einzige Konstante im Clubheim: Die erste Azubi-Truppe ist noch bis August an Bord, dann geht es für sie in die Prüfungsvorbereitung und die nächste Generation rückt nach.

Das Projekt solle immer in der Hand der Auszubildenden im zweiten Lehrjahr sein, erklärt Julia Harms. Die angehende Hotelfachfrau hat als Erste den Hut auf in der Gaststätte; geplant ist, dass der „Chefposten“ regelmäßig wechselt. „Das Ganze ist schon eine große Herausforderung“, gibt die 18-Jährige zu, „das fing schon damit an, dass ich einen Dienstplan schreiben musste“.

Zwei bis drei junge Leute arbeiten künftig in der Woche im Clubheim, am Wochenende werden die Tage in zwei Schichten à zwei Personen unterteilt. Bei insgesamt 13 Leuten bleibt damit für alle auch genug Zeit für die weiteren, regulären Ausbildungseinheiten im Ferienpark.

Schon vor der Eröffnung waren die Azubis an der Entwicklung des neuen Konzepts für die Sportler- Gastronomie beteiligt. In Abstimmung mit einer Innenarchitektin wurden die Räume komplett neu gestaltet und auch die Speisekarte haben die jungen Leute selbst entworfen. „Das war gutes Teamwork“, erzählt Julia Harms, „wir haben uns zusammengesetzt und gemeinsam überlegt, welche Gerichte wir anbieten wollen“. Dabei musste nicht nur beachtet werden, was der zukünftigen Zielgruppe schmeckt, sondern auch, welche Speisen gut vorbereitet und möglichst schnell auf den Tisch gebracht werden können.

Neben Fachwissen gehe es bei dem Projekt derweil auch um Sozialkompetenz, betont Strandhotel- Leiterin Birgit Soost. Die Azubis müssten selbstständig Lösungen finden und Konflikte bewältigen. „Das ist wohl die noch größere Herausforderung“, schätzt Julia Harms. Trotzdem freue sich auf die Aufgabe. Und „zum Glück haben wir ja im Ernstfall Sarah Hoppe“.

Jennifer Binder

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