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Ostholstein BSV lässt der Konkurrenz keine Chance
Lokales Ostholstein BSV lässt der Konkurrenz keine Chance
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20:20 04.11.2017
Mit „viehischen Fragen“ aus dem Wissensfeld Mathematik plagten sich Babett und Bernd Matthiesen mit Holger Andresen. Quelle: Fotos: Benthien

Denn die sportlichen Quizzer haben in den Jahren zuvor – zuletzt 2016 – bereits dreimal bewiesen, dass sie kluge Köpfe sind und über ein beachtliches Allgemeinwissen auf diversen Gebieten verfügen.

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Wie viele Centstücke? Brunhild Bünsow (l.) und Heinrich Haß (r.) rätseln, Helga Mielcarek und Anne Kasch notieren.

In zehn Raterunden mit möglichen 100 Punkten sicherten sich die sieben BSV-Mitglieder Kirsten und Frank Splettstößer, Beate und Peter Knuth, Edelgard Suikat, Reiner Schröder und Horst-Wulf Schnabel 92 Punkte.

„Den Titelverteidiger jagen“ hatte Organisator und Moderator Jens Arendt vom Dorfvorstand Bosau als Motto des Abends in der Fritz-Latendorf-Sporthalle ausgegeben und augenzwinkernd berichtet, dass die starke Konkurrenz aus der Gaststätte Schmidt sich gründlich vorbereitet hätte: durch das Anschauen der Fernsehsendungen „Quizmaster“ und „Wer weiß denn sowas?“

Im kleinsten Rate-Team (Wilhelm-Wisser-Verein Braak ) brüteten am Freitag Babett und Bernd Matthiesen mit Holger Andresen über den Fragen. Bei manchen war das Kreuz flugs gemacht (Welche Farbe hat das legendäre U-Boot der Beatles: klar, gelb), bei anderen blieb nur wahlloses Tippen. Welcher britische Songwriter landete mit „A-Team“ in Deutschland Erfolge? Die Braaker schwankten zwischen James Blunt und James Arthur, richtig war Ed Sheeran. Im Bereich Medizin erwiesen sich die Kenntnisse des Internisten Holger Andresen als hilfreich.

Die Medizin-Fragen beantworteten die Vertreter des Bosauer SV mit links. Sie waren deutlich vor Ablauf der Zeit von sechs Minuten mit dem Ausfüllen ihres Fragebogens fertig. „Wir wissen das eben“, sagte Kirsten Splettstößer schmunzelnd. In der Mannschaft aus Klenzau ackerten sich unter anderem Petra Harms (53) mit Sohn Malte (21) und Schwester Karin Bauer (64) durch die Fragen. Seit 2011 beteiligen sie sich jedes Jahr am Dörferquiz. „Es macht einfach viel Spaß“, finden die drei. Zu weit vorne landen wollte das Klenzau-Team aber lieber nicht: „Dann müssen womöglich wir die Veranstaltung im nächsten Jahr ausrichten!“

Vier Spieler (erlaubt sind acht pro Mannschaft) hatte Thürk am Freitag aufgeboten. „Wir sind mit Qualität statt mit Quantität vertreten“, erklärte Heinrich Haß (66) und verwies gleich noch auf die gute Mischung von Alt und Jung in seiner Crew: Mit ihm saßen am Tisch Brunhild Bünsow (62), Daniel Kastner (25) und Andreas Albrecht (32).

Zwischendurch wurde auch mal geluschert, wie es bei der Konkurrenz so lief. Dass der Bosauer SV in vier Raterunden nur zwei Fragen nicht richtig beantworten konnte, ließ die anderen Mannschaften schon ahnen, wie der Abend enden könnte. Unter großem Hallo wurde der Bosauer Sieg später verkündet. Der Preis für die erfolgreichen Quizzer: ein großer Naschkorb mit Schokolade, Keksen, Chips und Piccolo.

Auf dem zweiten Platz landete der Chor der Volkshochschule Bosau mit 80 richtig beantworteten Fragen. Er wird das Dörfergemeinschaftsquiz im kommenden Jahr ausrichten. Mit 79 Punkten gab es gleich drei dritte Plätze: für die Freiwillige Feuerwehr Wöbs, die „Inliner & Co“ und den Seniorenbeirat.

Im Geschicklichkeitsspiel, kurz „Schnipsen“ genannt, siegte die CDU. Ein gutes Auge zeigte im Schätzspiel der Kochclub der VHS Bosau. In einem Marmeladenglas, mit dem Helga Mielcarek und Anne Kasch in der Sporthalle herumgegangen waren, befanden sich 429 Ein-Cent-Münzen. Auf 420 tippte ein Hobby-Koch. „Das war ein Banker. Die Antwort kam wie aus der Pistole geschossen“, amüsierte sich Helga Mielcarek vom Dorfvorstand Bosau, die sich „über den runden Abend“ freute.

Erstes Quiz 2009

Der Sieger des Dörferquiz’ der Gemeinde Bosau ist Ausrichter der Veranstaltung im darauffolgenden Jahr. Allerdings gibt es eine Ausnahme: Sollte er schon einmal an der Reihe gewesen sein, ist der Zweitplatzierte an der Reihe. 2018 wird sich also der Chor der Volkshochschule Bosau um die Ausrichtung kümmern.

Die Idee zum Quiz kam 2009 dem Landfrauenverein Bosau. Er regte an, alle Vereine, Verbände, Dorfschaften und Gruppen der Großgemeinde zum Ratespiel zusammenzutrommeln.

Ulrike Benthien

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