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Ostholstein Bad Schwartau: Modernisierung der Fachräume geht voran
Lokales Ostholstein Bad Schwartau: Modernisierung der Fachräume geht voran
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18:56 30.10.2018
Ortsbesichtigung im Leibniz-Gymnasium: Bis Ostern 2019 soll die Modernisierung der Fachräume abgeschlossen sein. Maren Kappes (vorne links) erklärt den Stand der Dinge. Quelle: Sebastian Prey
Bad Schwartau

Der Fachraumtrakt für Biologie, Physik und Chemie wird am Leibniz-Gymnasium komplett erneuert. Der Umbau geht nicht nur ins Geld, sondern ist auch eine Herausforderung für Schüler und Lehrer. Als Ersatz wurden auf dem Parkplatz vor der Schule vier Container als Klassenräume aufgestellt. Knapp vier Millionen Euro investiert die Stadt Bad Schwartau in die Fachräume, die eigentlich schon zum neuen Schuljahr im August fertig sein sollten. Nun gibt es einen neuen Fertigstellungstermin: Ostern 2019.

Maren Kappes aus dem Bauamt ist zuversichtlich, dass der Termin gehalten werden kann. „Es geht voran. In dieser Woche beginnt der Bodenleger“, berichtete Kappes am Montag bei einer Ortsbesichtigung an der unter anderem auch Schulleiter Hans-Joachim Werner, der Bauausschuss-Vorsitzende Andreas Marks (CDU), Bauamtsleiter Thomas Sablowski, Bürgermeister Uwe Brinkmann (parteilos) sowie Architektin Daniela Groth (Büro GPK) teilnahmen. Auf der Baustelle gab es unter anderem Verzögerungen, weil eine alte Heizungsleitung im Boden so rott war, das Wasser ausgelaufen ist. Maren Kappes: „Da musste der ganze Estrich wieder rausgeschlagen werden.“ Um die 15 Handwerker wuseln derzeit in den Räumen – Elektriker, Maler, Installateure und Lüftungstechniker. In den nächsten Monaten wird im Außenbereich nur noch an der Fassade zur Lübecker Straße gearbeitet – unter anderem werden dann auch die Trespa-Meteon-Platten angebracht, die schon andere Gebäudeteile des Leibniz-Gymnasiums zieren. Die Dachsanierung des etwa 1600 Quadratmeter großen Fachraumtraktes ist abgeschlossen.

Unterricht in einem Provisorium

Schulleiter Hans-Joachim Werner verfolgt die Arbeiten in seiner Schule mit gemischten Gefühlen. „Es ist toll, was da teilweise entsteht. Es werden so viele Abzüge eingebaut, dass die Schüler in vielen kleinen Gruppen experimentieren können. So etwas kenne ich bisher von keiner anderen Schule. Das ist ein Alleinstellungsmerkmal“, lobte Werner. Allerdings mache sich das Fehlen des Fachraumtraktes schon sehr bemerkbar. „Wir unterrichten die naturwissenschaftlichen Fächer seit Mai 2017 in einem Provisorium. Viele Experimente sind so nicht machbar“, kritisierte Werner die lange Bauzeit. Mit dem Lärm und Dreck durch die Baumaßnahme habe man sich aber ganz gut arrangiert. Schulhausmeister Olaf Graf: „Alle freuen sich auf die neuen Fachräume, deshalb wird dieser Stress von Schülern und Lehrern auch gerne in Kauf genommen.“

Altes Gestühl wird aufgearbeitet

Laut Maren Kappes wird vermutlich zum Beginn des neuen Jahres auch die Möblierung der zwölf Räume gestartet. Dabei wird aber nicht alles komplett erneuert. „Zum Teil wird das vorhandene Gestühl nur noch einmal aufgearbeitet. Die haben so eine gute Qualität, das lohnt sich nicht nur wegen der Kosten“, erklärte Bauamtsleiter Thomas Sablowski. Gleiches gilt für einige Heizkörper, die auch wieder eingebaut wurden.

Sebastian Prey

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