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Ostholstein Bagger legt wilde Müllkippe auf dem Bungsberg frei
Lokales Ostholstein Bagger legt wilde Müllkippe auf dem Bungsberg frei
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00:00 20.12.2012
Für das Umwelt- und Erlebniszentrum Bungsberg sollen hier eine Waldschänke und eine umweltpädagogische Lerneinrichtung entstehen. Bei vorbereitenden Arbeiten legte der Bagger eine Müllhalde frei. Quelle: hfr
Eutin

Bei den gerade angelaufenen Vorarbeiten für das Umwelt- und Erlebniszentrum Bungsberg hat der Bagger eine wilde Müllkippe zutage gefördert. „Die Beseitigung wird mindestens 100 000 Euro zusätzlich kosten, das kann sogar auf 200 000 Euro ansteigen“, vermutet Jörg Schumacher von der Sparkassen-Stiftung.

Bauschutt, alte Reifen, Rohre, Steingutflaschen und Konservendosen, „alles systematisch verpackt. Da hat sich jemand richtig Mühe gemacht, das zu vergraben“, berichtet Schumacher. Der Müll sei in eineinhalb Metern Tiefe im Bereich der ehemaligen Gaststätte entdeckt worden. „Das muss dort vergraben worden sein, als sie vor rund 40 Jahren gebaut wurde“, vermutet Schumacher. Man habe schon gehofft, bei den Erdarbeiten etwas zu finden, allerdings habe der Archäologe nach frühgeschichtlichen Relikten Ausschau gehalten.

„Nun haben wir es unter anderem mit Schwermetallen der höchsten Klasse zu tun“, so Schumacher. Es sei Anzeige erstattet worden, die Polizei ermittele.

„Altablagerungen dieser Art existieren überall, jedes Dorf hatte bis in die 1960er-Jahre seine eigene Dorfkippe“, sagt Susanne Klehn, Fachdienstleiterin Boden- und Gewässerschutz beim Kreis Ostholstein. Ein Mitarbeiter sei vor Ort gewesen, eine akute Gefahr gehe von dem Müll seiner Ansicht nach nicht aus. Festgestellt worden seien aber leicht erhöhte PAKs (Polyzyklisch aromatische Kohlenwasserstoffe). Werde der Boden abgetragen, sagte Klehn, achte ihre Behörde darauf, dass der Aushub ordnungsgemäß entsorgt werde.

Das Areal rund um den Elisabeth-Turm auf dem Bungsberg ist eines der herausragenden Förderprojekte der Sparkassen-Stiftung. Es soll wieder zu einem überregionalen Ausflugsziel werden. Dafür setzt sich die Sparkassen-Stiftung Ostholstein gemeinsam mit dem Zweckverband Bungsberg, der Aktivregion Schwentine-Holsteinische Schweiz und dem Kieler Umweltministerium ein. Etwas über fünf Millionen Euro wird das Vorhaben kosten, mehr als die Hälfte übernimmt die Sparkassen-Stiftung (die LN berichteten). ben

LN

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