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Ostholstein Balance finden auf der Slackline im Pastoratsgarten
Lokales Ostholstein Balance finden auf der Slackline im Pastoratsgarten
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20:39 25.08.2017

Nach gut viereinhalb Jahren in Burg verlässt Pastorin Barbara Häußler die Insel. Sie geht nach Lübeck und wird dort Vertretungspastorin auf Zeit. Die feierliche Verabschiedung findet am Sonntag, 10. September, ab 17 Uhr in der St.-Nikolai-Kirche statt. Ihre Stelle wird neu ausgeschrieben werden.

Draußen im großen Pastoratsgarten versucht sie, Balance zu finden. Barfuß auf der Slackline gelingt es ihr an einem sonnigen Morgen auf der Sonneninsel. Quelle: Foto: Gerd Schwennsen

Als die gebürtige Sauerländerin Anfang 2013 in Burg ihre erste Pfarrstelle annimmt, kommt die damals 31-Jährige direkt aus dem Vikariat in Hamburg-Ohlsdorf. Und staunt wenige Monate später, als die Burger St.-Nikolai-Kirche ihr 775-jähriges Bestehen feiert und dafür eigens eine riesige rote Schleife bekommt. Jetzt geht Häußler wieder zu einem denkwürdigen Zeitpunkt: zum 500-jährigen Reformationsjubiläum.

Draußen im großen Pastoratsgarten versucht sie, Balance zu finden. Barfuß auf der Slackline gelingt es ihr an einem sonnigen Morgen auf der Sonneninsel. Und nun steht der Abschied bevor: „Es ist meine freie Entscheidung“, betont sie im Gespräch mit den LN. Ihr Wechsel habe vor allem persönliche Gründe. „Als Vertretungspastorin kann man wohnen, wo man möchte. Ich will gerne ein bisschen anonymer leben“, so Häußler. Ihre persönlichen Lebensumstände hätten sich seit dem Start auf Fehmarn verändert. Gleichzeitig hat es in der Kirchengemeinde viele Veränderungen gegeben.

Häußler: „Ich freue mich jetzt darauf, künftig in der Stadt zu wohnen. Mit kurzen Wegen, auch nach Hamburg.“ Ihre erste Einsatzkirche ist in der St.Lorenz-Kirchengemeinde, gleich hinterm Hauptbahnhof. Den typischen weißen „Hansekragen“ hat sie bereits in einer Schublade liegen.

Auf Fehmarn hat Barbara Häußler Akzente gesetzt, vor allem in der Begegnung mit Kindern und Jugendlichen sowie in der Tourismusarbeit. „Ich war gerne auf Fehmarn Pastorin“, bekennt sie. Und freut sich besonders, dass einige Ex-Konfirmanden inzwischen selbst einen festen Platz in der Kinder- und Jugendarbeit gefunden hätten.

Noch liegen einige schöne Herausforderungen vor ihr. Heute Abend etwa um 19.30 Uhr der Sonnenuntergangs-Gottesdienst am Niobe-Strand in Gammendorf oder morgen um 11 Uhr der Biker-Gottesdienst auf dem Burger Marktplatz, den sie – und nicht Pastor Bertolt Kark-Carlson – hält.

Besonders beeindruckend war Anfang August ein Strandgottesdienst in Meeschendorf: „Das werde ich nicht vergessen. 13 Taufen im Alter zwischen fünf Monaten und 14 Jahren – die Großen tauchten bei ihrer Ganzkörpertaufe sogar richtig in der Ostsee unter.“

Gerd-J. Schwennsen

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