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Ostholstein Baulücke in Fissau endlich schließen
Lokales Ostholstein Baulücke in Fissau endlich schließen
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20:34 02.06.2017
Eine Brache, die bald bebaut werden soll: Die Sielbecker Landstraße 25 soll „Ein Ort für alle Generationen“ werden. Quelle: Foto: Benthien

Die Bauverwaltung ist froh, dass sich nach jahrelangem Desinteresse an einem zentralen Punkt Fissaus endlich wieder etwas tut: In der Sielbecker Landstraße 25 wollen die Eutiner Unternehmer Thies Hahn und Dirk Jaetzel ihr Projekt „Ein Ort für alle Generationen“ verwirklichen. In einem zweigeschossigen Bau, bestehend aus zwei leicht versetzten Teilen, sollen zehn Wohneinheiten geschaffen werden. „Vorgesehen sind Miet-, eventuell teilweise Eigentumswohnungen“, sagte Thies Hahn im Stadtentwicklungsausschuss.

2012 und 2014 war das Areal in Fissau im Gremium und in Dorfschaftsversammlungen ein heißes Eisen gewesen. Die Dorfschaft hatte sich damals energisch gegen die Pläne eines anderen Bauherrn gestemmt, der beabsichtigte, dort drei Blöcke mit jeweils sechs Wohnungen zu errichten. Auch Verwaltung und Selbstverwaltung war das entschieden zu viel: Die Stadt habe „planungsrechtlich die Notbremse ziehen müssen“, sagte der damalige Bauamtsleiter Bernd Rubelt seinerzeit.

Thies Hahn und Dirk Jaetzel haben diese Kritik im Ohr. Sie wollen statt der zwei möglichen Baufenster (für ein zweigeschossiges Haus zur Sielbecker Landstraße hin, ein eingeschossiges dahinter) nur das vordere nutzen, das allerdings „um zwei, drei Meter“ nach hinten verschieben. Nur ein Gebäude, das rückwärtige Grundstück zur Gartennutzung, Einsatz von alternativer Energien, eine Solartankstelle – gefällige Ideen für die Fraktionen.

Den Vorschlag von Thies Hahn, die Zuwegung zum Haus über die parallel zur Sielbecker Landstraße verlaufende Sackgasse gleichen Namens zu schaffen, lehnte die SPD allerdings sofort ab. Karlheinz Jepp und Gabriele Appel: „Eine Zuwegung von hinten haben wir bei einem Ortstermin damals schon verworfen. Die Sackgasse war eine Fehlplanung. Es ist verdammt eng dort, das löst sofort Konflikte in der hinteren Reihe aus.“ Hahn erläuterte seine Überlegungen dazu: „Wir wollten den Verkehr vorn entzerren, durch parkende Autos und die Abzweigung Dorfstraße ist dort sowieso viel los.“ Eine Möglichkeit sei, von vorn auf das Grundstück zu fahren und es im hinteren Bereich zu verlassen, zeigte Susanne Stange, Fachdienstleiterin Stadt- und Gemeindeplanung, eine Alternative auf.

Am 6. Juli will der Stadtentwicklungsausschuss sich im Vorwege seiner nächsten Sitzung nochmals vor Ort umsehen. Um auch die Abmessungen des geplanten Gebäudes besser einschätzen zu können, sollen seine Eckpunkte zu dem Termin ausgepflockt werden.

ben

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