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Ostholstein Baumesse lockt Tausende auf den Burger Marktplatz
Lokales Ostholstein Baumesse lockt Tausende auf den Burger Marktplatz
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20:19 21.09.2013
Dicht an dicht schieben sich die Besucher durch das Messezelt auf dem Burger Marktplatz. Hier präsentieren sich die Aussteller. Quelle: Fotos: Rosenkötter

Ein Banner am Ortseingang kündigt die Großveranstaltung an. Im Herzen von Burg, auf dem Marktplatz, findet sie statt. Die „Fehmarn-Baumesse“. 35 Aussteller präsentieren hier seit gestern Morgen und noch bis heute Abend ihre Betriebe. Es gibt Neuheiten wie Fliesen in Holzoptik zu sehen und jeden Menge Infoflyer sowie die obligatorischen Kugelschreiber mit Firmen-Logo.

Organisiert wird die Veranstaltung von André Jörns, Jakob Mackeprang, Lars Hviid, Oliver Duhnke, Martin Specht und Holger Schulz. Zwei der sechs Männer trafen die LN gestern am späten Vormittag im Gastrobereich des Messegeländes. Ohne Zweifel der passende Rahmen, um auf die Anfänge der zweitägigen Fachmesse zurückzublicken.

„Die Idee, so etwas zu organisieren, entstand am Biertisch“, erinnert sich André Jörns, Geschäftsführer von „FuXx-Immobilien“. Das war 2006 — im Jahr der Fußball-WM in Deutschland. Monate später, im September 2007 war es dann so weit. Die erste „Fehmarn-Baumesse“ fand statt, 27 Aussteller nahmen teil, zwischen 3000 und 4000 Besucher kamen.

Seitdem hat sich einiges verändert. Das Zelt, in dem sich die Betriebe vorstellen, wurde vergrößert und auch die Anzahl der Besucher ging rasant nach oben. „Wir rechnen in diesem Jahr mit bis zu 8000 Gästen. Die Veranstaltung hat sich etabliert“, betont Lars Hviid, Geschäftsinhaber der gleichnamigen GmbH.

Als Grundlage des Erfolges sehen Hviid und Jörns mehrere Faktoren. Zum einen findet die Messe nur alle zwei Jahre statt, so sollen Abnutzungserscheinungen vermieden werden. Zum anderen ist es eine Fachmesse und keine „Tupperwarenausstellung“. Dies betont André Jörns. Außerdem spiele der Standort eine Rolle. „Wir wollen mitten in der Stadt sein. Deshalb stehen wir hier auf dem Markt. Nur können wir uns kaum noch vergrößern“, erläutert Lars Hviid den einzigen Nachteil des Standorts. Dass die Messe ankommt, ist bereits gestern — knapp drei Stunden nach der Eröffnung — sichtbar. Hunderte Menschen schieben sich durch das Zelt, wollen sich über Möglichkeiten zum Energiesparen und innovative Ideen aus dem handwerklichen Bereich informieren.

Mit dabei ist auch Lars Moritzen. Der Geschäftsführer von „Moritzen Fliesen“ aus Jahnshof repräsentiert eines der wenigen Unternehmen, die nicht von der Insel kommen. „Wir sind von Anfang an dabei.

Wir wollen und müssen das. Schließlich sind wir jeden Tag auf Fehmarn im Einsatz und einige unserer Mitarbeiter kommen von hier“, begründet Lars Moritzen dies. An den zwei Messetagen möchte er mit möglichst vielen Besuchern ins Gespräch kommen. „Wir zeigen hier unsere neue Kollektion. Dazu gehören Fliesen in Holzoptiken. Die sehen sehr echt aus“, betont Moritzen. Zudem erlebe er in der Woche nach der Messe einen Anstieg an Aufträgen.

Nicht um Aufträge, sondern um Aufheiterung geht es Hans-Joachim Piegenschke aus Gremersdorf. Er fertigt mit einer Motorsäge Holzskulpturen. Wenige Meter entfernt können Besucher mit „Rahlf-Krane“ das Messegelände aus 40 Metern Höhe beobachten.

Bei der Tombola gibt es einen Elektroroller zu gewinnen

11 Uhr: um diese Uhrzeit startet heute der zweite Tag der „Fehmarn-Baumesse“ auf dem Burger Marktplatz. Bis 18 Uhr präsentieren sich hier 35 Aussteller von der Insel Fehmarn und aus dem Umland.
Der Hauptpreis kann sich sehen lassen. Bei der Tombola gibt es einen Elektroroller zu gewinnen. Weitere Preise sind unter anderem ein Smoker (Holzkohlegrill), ein Strandkorb und Werkzeug.

1 Jahr lang dauert es, die Messe zu organisieren. André Jörns, Mitveranstalter, spricht von hunderten Arbeitsstunden für die Planung. Der Aufbau von Zelt und Pagoden dauert hingegen nur zwei Tage.

Sebastian Rosenkötter

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