Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Ostholstein Bellevue: Richtfest für Gesundheitshof
Lokales Ostholstein Bellevue: Richtfest für Gesundheitshof
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:14 07.11.2013
Die Gastgeber freuten sich: Investor Cornelius Ebel und seine Lebensgefährtin Dorota Pradzinska.
Bellevue a. F

Der erste Schritt zum neuen „Gesundheitshof Bellevue“ ist vollbracht. Der Investor, Obi-Unternehmer Cornelius Ebel, feierte mit Bauarbeitern, Partnern und Gästen Richtfest. Anwesend waren zahlreiche Vertreter der Stadt Fehmarn — darunter Bürgermeister Otto-Uwe Schmiedt (parteilos) sowie seine Stellvertreter Jörg Weber (SPD) und Werner Ehlers (CDU), außerdem der Bauausschuss-Vorsitzende Gunnar Mehnert (SPD).

Gleichzeitig stellte Ebel mit Dr. Annette Heuer die neue Marketingchefin vor — die auch ausgewiesene Tagungsexpertin ist. Denn 2014 soll der „Gesundheitshof Bellevue“ seinen Betrieb aufnehmen — mit Platz für 60 bis 70 Besucher. Das Konzept sieht im Vier-Sterne-Bereich eine medizinische Versorgung sowie Angebote unter anderem zu Physiotherapie, Fitness, Sport und Atemtherapie vor. Die eigene Restauration ist — mitsamt Personal — auf etwa 80 Plätze ausgerichtet. Laut Ebel sollen über 20 Arbeitsplätze entstehen.

Das große Interesse aus der Kommunalpolitik war im Vorfeld kein Selbstgänger. Viele haben in den vergangenen Monaten die Entwicklung auf dem ehemaligen Gutshof, dessen Anfänge weit in Fehmarns dänische Zeit zurückreichen, sehr kritische verfolgt. Seit 1994 lief dort — jahrelang sehr erfolgreich — unter der Regie von Dr. Peter Liffler eine Fachklinik mit einem modernen ganzheitlichen Konzept zur Behandlung chronischer Krankheiten. Die Ära endete seit 2010 schrittweise mit Klinikschließung, Insolvenz und Eigentümerwechsel.

Am Rande des Richtfestes fielen einige kritische Worte — weil es bei etlichen Stadtvertretern weiter Bedenken gibt, dass hier Ferienwohnungen entstehen. „Wir planen nur das, was im B-Plan drinsteht“, wies Architekt Rüdiger Noller diese Vorwürfe zurück. Ebel machte zudem deutlich, dass der Abriss unter anderem des Herrenhauses wegen Schwamm-Befall unvermeidbar gewesen sei.

„Wenn der Gesundheitshof Bellevue 2014 seinen Betrieb aufnimmt, werden hier über 20 neue Arbeitsplätze entstehen.“
Cornelius Ebel, Investor

Gerd-J. Schwennsen

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!