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Ostholstein Beltquerung: Regionen rücken zusammen
Lokales Ostholstein Beltquerung: Regionen rücken zusammen
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20:16 18.12.2015

Nach eineinhalb Jahren hat es nun geklappt: Um trotz Verzögerungen bei der festen Fehmarnbeltquerung die Zusammenarbeit auf der Fehmarnbelt-Achse weiter zu verstärken, hat der neu gegründete „Kooperationsrat Fehmarnbelt-Achse“ das erste Mal getagt. Teilnehmer waren Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Frank Nägele (Kiel), Staatsrat Andreas Rieckhof (Hamburg), der Hauptgeschäftsführer der IHK zu LübeckLars Schöning, der Hauptgeschäftsführer der IHK zu Schwerin, Siegbert Eisenach, Dr. Dirck Süß, Geschäftsführer der Handelskammer Hamburg, Landrat Reinhard Sager (Ostholstein) und vier Amtskollegen aus der Region.

„Diese Chance zur Stärkung unserer Wirtschaftsräume mit Blick auf die feste Querung dürfen wir uns nicht entgehen lassen“, sagte Dr. Frank Nägele. Schwerpunktthemen künftiger Treffen sind:

Gewerbeflächen, Tourismus, E-Mobilität, Verkehr, Kultur und weitere Kooperationen. Andreas Rieckhof, Staatsrat der Hamburger Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation fordert: „Mit der Realisierung der festen Querung versprechen wir uns einen Mehrwert für alle Verkehrsteilnehmer, aber auch einen wichtigen Impuls für die wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Region.“ Und Sager ergänzte: „Diese Zusammenarbeit wird nunmehr fortgesetzt und intensiviert.“

Und was sagen die Beltgegner dazu? Hendrick Kerlen auf Fehmarn muss darauf angesprochen zunächst laut lachen. „Selbstverständlich gibt es wirtschaftliche Interessen, das ist verständlich. Vor allem Hamburg dürfte in den Genuss dieser Segnungen kommen.“ Dennoch stelle sich für Kerlen weiterhin die Frage, was mit Ostholstein passiere. Und schließlich sei seiner Meinung nach eines verwerflich:

„Die Steuerzahler in Dänemark und die in Deutschland, die bezahlen die Rechnung. Und nicht die, die davon profitieren.“

Allerdings wäre da ja auch noch die Baltic FS zu nennen. 22 Unternehmen aus der Region mit 10000 Mitarbeitern. Die wollen bekanntlich als Subunternehmer vom Tunnelbau partizipieren. Und auch aus den Kommunen gibt es erste Anzeichen für Profit. So möchte in Heiligenhafen Mercedes die Lkw-Pendler mit einer Servicestation versorgen. Und nicht zuletzt hofft auch der Tourismus vor allem durch neue Hotelangebote Gäste zu generieren.

pm

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