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Ostholstein Bescherung für die Katz‘
Lokales Ostholstein Bescherung für die Katz‘
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02:35 23.12.2012
Heiligenhafens „Katzenmutter“ Elke Klosterhuber bringt täglich Futter für die zwölf frei lebenden Katzen in die Anlage der Ameos-Klinik. Quelle: Kirchner

Ein kurzer Ruf „Komm, Miez, Miez“ genügt, dann kommen sie aus allen Ecken angerannt. Punkt 15 Uhr ist jeden Tag Essenszeit in der kleinen Grünanlage bei der Energiezentrale in der Ameos-Klinik Heiligenhafen, egal, ob Sommer oder Winter. Schon eine Viertelstunde vorher streichen einige der vierbeinigen „Stammkunden“ in sicherer Entfernung um den angestammten Futterplatz herum. Wenn dann das silbergraue Auto von Elke Klosterhuber um die Ecke kommt, das die Katzen schon genau kennen, dann kommen sie freudig miauend angetigert. In Plastikbehältern stellt Heiligenhafens „Katzenmutti“ das Fressen aus, über das sich die kleine Meute dann begierig hermacht.

Der Verein „Tiere in Not“ Heiligenhafen-Fehmarn mit dem Vorsitzenden Hans-Detlef Stölken aus Heiligenhafen kümmert sich in erster Linie um frei lebende, sprich: herrenlose Katzen. Auch an anderen Plätzen hat die Tierhilfe feste Futterplätze eingerichtet, die täglich von Mitgliedern beliefert werden. Elke Klosterhuber, die sich seit vielen Jahren um die herrenlosen Katzen auf dem Gelände der Heiligenhafener Klinik kümmert, hat selbst 35 Jahre dort gearbeitet und bereits damals für die Tiere gesorgt.

„Unsere Hauptaufgabe sehen wir jedoch darin, die Population frei lebender Katzen einzudämmen“, berichtet Vorsitzender Hans-Detlef Stölken. Mit Hilfe von Tierärzten werden regelmäßig Kastrations- und Sterilisationsaktionen durchgeführt, wobei die Tiere an den Futterplätzen eingefangen und für den Eingriff in die Praxis verbracht werden. „Allein in diesem Jahr sind auf Initiative unseres Vereins 143 Kastrationen durchgeführt worden“, berichtet Stölken, „einige stehen noch aus.“ Die Katzen werden hinterher weiter von den Tierfreunden an den Futterstellen beobachtet und betreut, um den Gesundheitszustand im Auge zu behalten. Auch kleine Holzhäuschen für die Übernachtung hat der Verein an einigen Stellen aufgestellt.

In der Hauptsache ist der 31 Mitglieder starke Verein auf Spenden angewiesen. Der Mitgliedsbeitrag kostet 30 Euro im Jahr, die Stadt Heiligenhafen zahlt einen Zuschuss von 1000 Euro und die Stadt Fehmarn von 2500 Euro im Jahr, davon allein sind Tierarzt- und Futterkosten nicht zu bezahlen, stellt Hans-Detlef Stölken fest.

Spenden auf das Konto mit der Nummer 104 77 28 bei der Volksbank OH-Nord sind daher willkommen.

mk

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