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Ostholstein Bleiben Beiträge für Straßenbau?
Lokales Ostholstein Bleiben Beiträge für Straßenbau?
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21:10 08.03.2018
Timmendorfer Strand

Zunächst informierte Bürgermeisterin Hatice Kara (SPD) über die neusten Entwicklungen im Neubaugebiet Blumenkoppel in Niendorf. Weil acht Bewerber von ihren Grundstückswünschen zurücktraten, musste eine dritte Vergaberunde starten. Für Udo Halenza (parteilos) ist das ein Indiz für eine „Fehlplanung“. Die Gemeinde müsse dringend umplanen zu Mehrfamilienhäusern und Mietwohnungen.

Nachdem auch die kalkulierten drei Euro Kurabgabe und zwei Prozent Tourismusabgabe sowie der Jahresabschluss 2017 mit 7,7 Millionen Euro Verschuldung seitens der Verwaltung und 9,8 Millionen Euro Schulden seitens des Kurbetriebs auf den Tisch kamen, standen der Sachstandbericht und der Forderungskatalog der Schienenanbindung zur festen Fehmarnbeltquerung an. Für die Ausschussmitglieder war besonders Timmendorfs Anbindung an den ÖPNV ein Anliegen, falls ein Bahnhof Ratekau/Timmendorfer Strand in Ratekau entsteht.

Kurz vor Ausschluss der Öffentlichkeit stellte B90/Die Grünen einen Antrag unter anderem auf ein Verzicht der Gemeinde auf die Erhebung von Straßenausbaubeiträgen, „sobald eine für die Gemeinde auskömmliche Gegenfinanzierung durch das Land erfolgt“. „Wir wollen uns dem Thema nähern“, sagte Franziska Echelmeyer (Die Grünen) und forderte die Verwaltung auf, ein Konzept mit verschiedenen Möglichkeiten zu erarbeiten. „Das Konzept unterstützen wir. Uns geht der Antrag jedoch zu weit“, so Anja Evers (CDU). Über den Antrag wurde letztlich nur in abgeänderter Form abgestimmt.

bz

LN

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