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Ostholstein Boots-Shuttle, Dauerkarte und Fairtrade-Gedanke
Lokales Ostholstein Boots-Shuttle, Dauerkarte und Fairtrade-Gedanke
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20:23 05.04.2014

Wie soll die Ausstellung der Landesgartenschau, die hauptsächlich im Süduferbereich angesiedelt werden soll, aussehen? Wie soll der Verkehr in der Stadt gelenkt werden, wie kann der Förderverein wirken? Mit diesen Fragen befassten sich gestern über vier Stunden lang rund 100 Eutiner beim dritten Bürgerforum im Kreishaus.

Der Wille zum Mitgestalten der vom 28. April bis 3. Oktober 2016 laufenden Schau ist da, die Eutiner trugen in Arbeitsgruppen viele sinnvolle, aber auch einige kuriose Vorschläge und Ideen zusammen.

Eine Auswahl: Im gastronomischen Angebot der LGS solle sich unbedingt der Fairtrade-Gedanke niederschlagen, das sei für eine Fairtrade-Stadt geradezu verpflichtend. Besucher sollten an den Eingängen zum Gelände nicht nur Shops und Gärtnermarkt vorfinden, sondern mit Übersichtskarten ausgestattet werden. Vereine und Verbände Eutins sollten in Info-Pavillons Gelegenheit haben, sich darzustellen.

Es sollen Elektromobile vermietet werden.

„Ein Boots-Shuttle ist im Gespräch“, erklärte Stadtmanagerin Kerstin Stein- Schmidt, die ebenso berichtete, dass eine Dauerkarte für die Landesgartenschau mit 90 Euro kalkuliert sei. Eine „Eutin-Karte“ werde preislich noch deutlich darunter liegen. „Das Durchgangs-Problem im Seepark, beispielsweise zur Badeanstalt oder den Tennisplätzen, ist uns bewusst. Wir arbeiten daran“, kündigte LGS-Planer Christian Kamer an. Er führte auch mögliche Dauerkarten für Schüler und sozial Schwächere an.

Themengärten beackerte Joachim Naundorf von „A 24 Landschaft“ mit seiner Arbeitsgruppe. Da sei ein bunter Strauß zusammengekommen: barrierefreie und essbare Gärten, ein Kinder-Garten, ein grünes Klassenzimmer, Opern- und Dichtergärten, ein Bürger und ein Kunstgarten.

Die Gruppe, die sich um Jürgen Bröker-Wolf, den Co-Vorsitzenden des Fördervereins, geschart hatte, bewegte vor allem das Thema der Nachhaltigkeit: „Was mit viel Geld geschaffen wurde, soll lange erhalten bleiben.“ Schon bei der Einführung in den Nachmittag hatte Bröker-Wolf betont: „Wir alle sind Gastgeber“ und die Eutiner aufgerufen, sich zu melden, um beispielsweise Arbeitsgruppen des Fördervereins zu leiten oder andere, vielfältig mögliche Unterstützung zu leisten. Mit einem Infostand auf dem Wochenmarkt am 26. April, „fast genau zwei Jahre vor Beginn der Landesgartenschau“, werde der Förderverein die Werbetrommel rühren, um weitere Freiwillige für seine Tätigkeit zu gewinnen. ben

Weitere Informationen über den LGS-Förderverein unter www.eutin-2016/förderverein

LN

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