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Ostholstein Borsche, Söhnker, Knuth — große Namen im Kino
Lokales Ostholstein Borsche, Söhnker, Knuth — große Namen im Kino
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18:12 03.03.2016
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Eutin

Am morgigen Freitag läuft um 20 Uhr „Chico und Rita“. Der spanische Film von 2010 spielt im Havanna von 1948: Der junge Jazzpianist Chico begegnet in einem Nachtclub der wunderschönen Sängerin Rita.

Ihre Stimme greift ihm ans Herz, doch die erste Nacht endet im Streit. Wenig später geht Rita schweren Herzens mit einem anderen nach New York, um Karriere zu machen. Chico verkauft sein Klavier und folgt der Liebe seines Lebens . . . Eine ergreifende oscar- nominierte Liebesgeschichte voller Sinnlichkeit und Leidenschaft im Rhythmus des kubanischen Jazz mit traumhaften Melodien von Bebo Valdés, Dizzy Gillespie, Cole Porter und vielen anderen. Für ihr mit Preisen überhäuftes Zeichentrickdrama haben sich der oscarprämierte Regisseur Fernando Trueba, der Starzeichner Javier Mariscal und die kubanische Jazzlegende Bebo Valdes zusammengetan.

Am Sonnabend, 5. März, zeigt das Binchen um 17 Uhr noch einmal „Wenn wir alle Engel wären“ aus dem Nachkriegsjahr 1956. Unter der Regie von Günther Lüders sind Dieter Borsche, Marianne Koch, Hans Söhnker und Gustav Knuth zu erleben. Der Inhalt: Ordnung, Sauberkeit, Pflichtbewusstsein sind die Lebensmaximen des kleinstädtischen Stadtbibliothekars. Aber in der großen Stadt kann man schon einmal über die Stränge schlagen. Nur, dass auch seine Frau sich etwas dumm angestellt hat . . . Beide Dummheiten fliegen auf, und die zwei verstricken sich immer tiefer in Ausreden, Schwindeleien und Verdächtigungen. Schließlich kommt das Ganze auch noch vor Gericht. Die Eheleute kommen am Ende zwar gerupft und ramponiert, aber ansonsten unbescholten aus dem Justizverfahren frei. Immerhin haben sie eins gelernt: Menschen dürfen auch abseits von Ordnung und Pflichtbewusstsein Fehler machen.

Um 20 Uhr läuft am Sonnabend erneut „Pans Labyrinth“ (Spanien 2006, frei ab 16 Jahren): eine bittere Parabel aus der Franco-Herrschaft in Form eines Phantasiefilms. Die 12-jährige Ophelia reist mit ihrer Mutter 1944 zu ihrem Stiefvater, der Hauptmann einer militärischen Truppe ist. Der Bürgerkrieg ist zwar vorbei, aber der Hauptmann jagt Partisanen in den nordspanischen Gebirgen.

Trotz eindringlicher Mahnungen erforscht Ophelia ein Labyrinth und weckt dabei Pan, der ihr sagt, Ophelia könne dem verborgenen Königreich zu neuem Leben verhelfen . . .

LN

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