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Ostholstein Brandstiftung am alten Schwartauer Bahnhof: Feuerwehrmänner gestehen die Tat
Lokales Ostholstein Brandstiftung am alten Schwartauer Bahnhof: Feuerwehrmänner gestehen die Tat
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15:58 07.01.2013
Feuer am alten Bahnhof in Bad Schwartau: Die Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden. Quelle: Holger Kröger

Die beiden Tatverdächtigen sind laut Polizei Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Bad Schwartau beziehungsweise Rensefeld. Sie sollen in der Zeit von 25. September bis 16. Oktober vier Brände gelegt haben. Beide haben die Taten gestanden.

Das erste Feuer verursachten sie am 25 September gegen 3 Uhr morgens. Ein Holzschuppen an einem Mehrfamilienhaus brannte damals fast vollständig nieder. Die Fassade des Hauses wurde ebenfalls beschädigt; ein komplettes Übergreifen der Flammen auf das Gebäude konnten die Einsatzkräfte zum Glück verhindern. Der Sachschaden beläuft sich laut Polizei auf rund 35 000 Euro.

Die nächsten beiden Brände wurden in der Nacht zum 16. Oktober gelegt. Gegen 3.10 Uhr brannte zunächst ein Lkw-Anhänger in einem Gewerbegebiet (Sachschaden: 30 000 Euro). Keine 20 Minuten später wurde ein Feuer im ehemaligen Bahnhof Waldhalle gemeldet. Die Löscharbeiten dauerten hier mehrere Stunden an, der Sachschaden betrug 20 000 Euro. Wegen der starken Rauchentwicklung mussten mehrere Bahnstrecken vorübergehend gesperrt werden; auf der Autobahn mussten die Autofahrer im betreffenden Bereich zeitweise Tempo 50 fahren.

Das letzte Feuer entstand vergangenen Freitag. Gegen 2.10 Uhr brannte ein Holzstapel vor einer Carport-Innenwand. Auch hier bestand die GEfahr, dass die Flammen auf das angrenzende Endreihenhaus hätten übergreifen können. Eine Jugendliche wurde mit dem Verdacht einer Rauchgasvergiftung in die Lübecker Uniklinik gebracht. Die 15-Jährige konnte das Krankenhaus noch am selben Tag wieder verlassen. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 10 000 Euro.

Am Freitag selbst konnten Ermittler der Kriminalpolizei zwei junge Männer vorläufig festnehmen, wie die Polizei nun mitteilte. Die beiden 20 und 23 Jahre alten Tatverdächtigen waren Feuerwehrkameraden durch ihr auffälliges Verhalten aufgefallen. Das meldeten die Kollegen der Polizei.

Gegen die jungen Männer wurden auf Antrag wurden Haftbefehle erlassen. Beide sind inzwischen gegen Auflagen zunächst wieder entlassen worden.

Mehr lesen Sie morgen in den Lübecker Nachrichten.

LN

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